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 Betreff des Beitrags: Re: Wer bin ich, wo bin ich...
BeitragVerfasst: 01.Aug.2011, 11:41 
Offline

Registriert: 26.Jul.2011, 18:32
Beiträge: 22
die_morgen hat geschrieben:

gestern habe ich gelesen:
indianer wurden zum amerikanischen präsidenten eingeladen und mit dem flugzeug nach washington gebracht und dort blieben sie dann 30 tage auf dem flugplatz sitzen und warteten auf ihre seelen, die noch nicht angekommen waren. durch nichts waren sie zu bewegen, sich vom flugplatz wegzubewegen. erst nach 30 tagen waren sie dann so weit, um ihren besuch zu machen.

das hat mir zu denken gegeben und unterstützt mich dabei auch mal auf mich und meine seele zu warten.



Toll! :) ich finde es immer wieder faszinierend und so schön was man aus anderen kulturen lernen kann wenn man es ´in seine sprache´ übersetzt ;) die machens richtig ... ^^

_________________
*Melancholie ist das Glück traurig zu sein*


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 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wer bin ich, wo bin ich...
BeitragVerfasst: 02.Aug.2011, 12:25 
Offline

Registriert: 26.Apr.2011, 14:34
Beiträge: 225
hey ihr lieben!

ich kann nur aus persönlicher erfahrung sprechen, aber ich finde pausen nicht ratsam...nicht in unserer situation. wenn ein gesunder mensch sich eine auszeit zur besinnung nimmt, dann ist das sehr gut für ihn. aber wenn ein mensch mit angsterkrankung oder anderen psychologischen problemen eine längere zeit zu hause verbringt (und unter pause verstehe ich tatsächlich nichts anderes, als ruhe und besinnung), dann schadet es ihm eher als das es nützt.

so traurig das klingt, aber das heutige leben funktioniert nur mit einer großen prise verdrängung. man kann sich in alles reinsteigern...wieviele kinder in afrika die minute verhungern oder wie schlecht unsere gesamte welt ist. letztendlich wird man dabei aber nur depressiv. wenn wir uns alle immer nur die schlechten dinge vor augen führen, ist die katastrofe vorprogrammiert. der fokus muss aber - damit man glücklich weiterleben kann - auch immer wieder auf die guten dinge gerichtet werden. das geht meist über unternehmungen und beschäftigungen. klingt traurig, ist aber so.
nimmt man sich jetzt eine längere pause, verbringt man zwangsläufig viel zeit mit sich allein zu hause (da andere menschen ja arbeiten!!) und der fokus wird eher selten auf die schönen dinge gelenkt - gerade wenn man als angeknackster mensch dazu neigt, alles schwarz zu malen.
pausen stehe ich immer skeptisch gegenüber. ein familienurlaub ist da gleich was anderes - da ist man in einem neuen abenteuer, da drängen sich schlimme gedanken nicht auf. auch wenn man viel in seiner freizeit mit freunden und familie plant, kann sich das positiv auswirken.

aber alleine, für längere zeit in der bude hocken, no way. das kann keinem gut tun. verlieren sollte man sich aber auch nicht in seiner arbeit...die kunst ist wohl die goldene mitte zu finden, denn ein burn-out hilft schließlich auch keinem.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Wer bin ich, wo bin ich...
BeitragVerfasst: 02.Aug.2011, 18:57 
:D :D :D

Na ja-Man könnte sich ja aufraffen und versuchen zu dem Flugplatz zu kommen und es dann genau so machen wie die Indianer ;-) :mrgreen:

Ich sags mal ganz sanft.

ARSCH HOCH ZIEL VORNEHMEN UND DURCHZIEHEN EGAL WIE MAN SICH FÜHLT !!!

Geist über Körper ;-)

Kleine aber wesentliche Schritte machen. Und wenn nix mehr geht Telefon in die Hand nehmen und ne Therapie anleiern !!!

:D :D :D


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