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22072011
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Betreff des Beitrags: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 21:58 |
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Registriert: 22.Jul.2011, 21:32 Beiträge: 5
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Das ist offen gestanden das erste Mal, dass ich mein Problem online schildere. Derzeit habe ich das Vertrauen in meinen Freundeskreis völlig verloren, die vor kurzem gestartete Psychotherapie hat mich ebenfalls enttäuscht (mehr Atemtechnik als aktives Verarbeiten) und mit dem Universitätspsychologen bin ich auch noch nie auf einen grünen Zweig gekommen. Kurz ein paar Fakten zu mir:
- 23 Jahre alt, weiblich - mit 18 ausgezogen um zu studieren - seit dem quasi nie mehr zu Hause (obwohl es nur 100km weg wäre). Nun ein Jahr vor Studienabschluss an einer Eliteuniversität mit makellosen Noten - völlig zerstritten mit der Familie (nur Mutter, Vater und Bruder wohnen im selben Land, der Rest im Ausland; zu letzteren habe ich quasi keine Beziehung) - seit fast 5 Jahren keine längere Beziehung gehabt, nur kürzere Sachen davor eine Beziehung von 3.5 Jahren - quasi der Familienersatz. Meist interessiere ich mich für ein intelligentes Alphatierchen, dem ich (obwohl ich für manche Männer eine 8.5/10 bin) nicht hübsch genug bin und nehme dann einen gutaussehenden aber nicht so intelligenten Kerl, mit dem es nicht lange gut geht. - Freundinnen sind da, aber derzeit ist keine im Land, die ich nachts um 3 Uhr anrufen würde. Derzeit gehen mir die meisten Leute eigentlich nur auf die Nerven und ich kapsle mich bewusst ab. Obwohl ich viel alleine bin und mich das traurig macht, ziehe ich diese Situation dem Zusammensein mit anderen Leuten derzeit vor. - ansonsten ich bin an sich sehr sozialkompetent; wenn ich mich auch nicht traue wildfremde Leute anzusprechen, so habe ich in einem vertrauten Umfeld (WG-Party - selbst wenn ich nur eine einzige Person im Raum kenne) keine Probleme mit allen Smalltalk zu machen. Mit 90% möchte ich nachher keinen weiteren Kontakt mehr haben, aber der allgemeinen Erheiterung ist gedient. - habe häufig das Gefühl "unterentwickelt" zu sein. Habe Spinnenphobie (meine Mutter hat mich als Kind immer mit einer Plastikspinne erschreckt), kann nicht schwimmen, habe durch die strenge Erziehung häufig das Gefühl Dinge nicht zu dürfen, wo andere Dinge einfach tun etc.
Ich leide seit über 3 Jahren an einem beidseitigen Tinnitus, dem ich lange die Schuld für vieles gegeben habe. Heute glaube ich aber, dass er mir an sich egal ist und das eigentliche Problem ganz wo anders liegt. Was das ist, weiss ich jedoch nicht. Häufig geht es mir so: - meine Schultern sind ständig angezogen, mein Rücken schmerzt sehr häufig - ich habe Mühe Zeit mit mir selbst zu verbringen. Ab und zu gelingt es mir zu malen (das war früher nie ein Problem ohne Tinnitus), meist bin ich jedoch zu wenig entspannt - ich habe ständig Ess-attacken. Ich mache 3-4 mal die Woche Sport und obwohl ich gut in Form bin, nimmt mein Bauchumfang wegen dieser Attacken ständig zu. Ich bin während der Attacken in vollem Bewusstsein darüber was ich tue, aber es lässt sich nicht aufhalten - ich will mit Männern nur flirten - vielleicht noch küssen. Aber ich habe absolut kein Vertrauen darin, dass sie mich im Bett befriedigen können. Auch habe ich enorme Anforderungen an den Intellekt eines Mannes, der selten befriedigt wird. Es gibt selten überhaupt noch Männer, die mich anziehen. Dadurch, dass ich mich täglich selbst befriedige habe ich mehr und mehr das Gefühl auch gar nicht darauf angewiesen zu sein... aber irgendwie macht mich diese Haltung trotzdem traurig. - ich schlafe nicht gut. Auch nachdem ich mein Zimmer nun abgedunkelt habe schlafe ich nicht besser. Meist bin ich müde nach dem Aufstehen.
Vielleicht kennt jemand Situationen wie meine und kennt einen Rat? Eine Freundin von mir, die bereits im Berufsleben steht, sagt, ihr gehe es ähnlich, vielen Ihrer Berufskolleginnen ebenfalls (alles gutaussehende Mitte bis Ende 20ger in anspruchsvolle Jobs). Klingt also alles nach dem typischen Akademikerinnenschicksal... aber muss das sein? Ich finde es traurig, dass ich derzeit aufstehe und gar nicht weiss warum. Ich habe auch absolut Null-bock mich für eine Stelle zu bewerben. Ich kriege eigentlich alles wofür ich mich bewerbe - nur glücklich war ich noch nirgends.
Ich suche hier nicht nach einer Patentlösung, aber ich würde mich freuen, wenn jemand Interesse an einer Diskussion hätte!
Liebe Grüsse
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Capricorn
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 22:28 |
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Registriert: 26.Dez.2010, 13:31 Beiträge: 551 Wohnort: Bayern
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Hallo "22072011"; hmmm ... du hast das ja perfekt dargestellt. Glaub ich gern, dass du im derzeitigen Berufsleben keine Probleme hast, Karriere zu machen. Was mir in den Sinn kam, ist eigentlich eine Gegenfrage an dich: "Was mag wohl der Grund dafür sein, dass zwar Männer, die Karriere machen, offenbar kein Problem damit haben, eine Frau unter ihrem geistigen und gesellschaftlichem Niveau nicht nur zu lieben, sondern sie sogar zu heiraten (reales Klischee: Arzt / Krankenschwester), und Frauen, die Karriere machen offenbar nicht imstande sind, einen Mann zu lieben, der unter ihrem geistigen und gesellschaftlichen Niveau ist?" Keine bös' gemeinte Frage - sicher bist du intelligent genug, um sie evtl. besser zu beantworten, als ich selber. Sie drängte sich mir nur nach deinem Beitrag auf. LG Capri
_________________ Auch wenn 50 Millionen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit (A.France)
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22072011
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 22:55 |
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Registriert: 22.Jul.2011, 21:32 Beiträge: 5
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Hi Capri Ich glaube den Text kenne ich. Den oder so etwas Ähnliches habe ich schon häufig gelesen... Meine Vermutung ist, dass Beziehungen - so über-zivilisiert wir heute sein mögen - immer noch häufig ein Austausch von Macht (Mann) gegen Schönheit (Frau) sind. Findet man einen Partner, der oder die diese Bedingung besonders gut erfüllt, dann garantiert das eine besonders erfolgreiche Fortpflanzung. Überlegt man sich nicht explizit - aber ist wohl das biologische Standardprogramm das in vielen von uns bei der Partnersuche abläuft Die Prioritäten werden also zwischen den Geschlechtern anders gesetzt. Heute ist nicht mächtig, wer am meisten Muskeln hat und die meisten Tiere erlegen kann, sondern wer clever ist und das meiste Geld mit nach Hause bringt um einen überlegenen Lebensstandard zu bieten. Jetzt kann ich noch lange behaupten, dass mir das (wirklich!) nicht so wichtig ist, wie viel ein potentieller Partner zum Einkommen beisteuert, aber die Chance, dass es meinen Partner im Ego kränkt, dass ich die Haupternährerin bin, ist doch relativ gross. Dadurch wird sein Ego verletzt, er strahlt weniger Selbstbewusstsein aus und voilà - ist wieder weniger attraktiv. Ich glaube die uralte Beschützer- und Beschützt-sein-Wollen-Rollen gibt es immer noch, die lassen sich nicht mal eben wegzaubern. Und da heute Intelligenz = Macht und Macht einen beschützen kann, möchten viele Frauen nicht darauf verzichten - selbst wenn sie heutzutage alle Fähigkeiten der Welt haben es selbst zu tun... Das ist nun eine sehr allgemeine Betrachtung. Bestimmt gibt es viele Beziehungen, die abseits dieses Schemas funktionieren; aber die Mehrheit der Menschen funktioniert und verhält sich meiner Meinung nach unwissentlich nach diesen Prinzipien. LG
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Capricorn
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:05 |
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Registriert: 26.Dez.2010, 13:31 Beiträge: 551 Wohnort: Bayern
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WOW! ... oder besser: nicht "WOW", weil ich dir so 'ne Antwort nicht nur zugetraut, sondern eigentlich erwartet hab' Gewisse Umstände erlauben es mir grad nicht, im Detail darauf einzugehen, obwohl es mich reizen würde Deshalb wieder eine Gegenfrage (in der Hoffnung, du meinst nicht, dass das eine generelle Taktik meinerseits ist): "Was bringen diese - großteils plausiblen - Einsichten dir und deinem jetzigen Gefühl?" ... immerhin hast du ja hier in einer Einsamkeits-Rubrik gepostet 
_________________ Auch wenn 50 Millionen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit (A.France)
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22072011
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:25 |
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Registriert: 22.Jul.2011, 21:32 Beiträge: 5
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Hm... die "gewissen Umstände" klingen aber auch nicht unspannend Sie bringen mich zur Einsicht, dass ich mit diesem Problem natürlich keinesfalls alleine da stehe. Es erlaubt mir zu sagen, dass Einsamkeit kein Buch mit sieben Siegeln ist, sondern wunderbar begründet werden kann. Auch wenn ich der Ansicht bin, dass eine starke Person ihr Leben auch alleine meistern kann (wobei ich glaube, dass das Ausnahmefälle sind), glaube ich, dass engere Beziehungen zu Menschen - es muss ja vielleicht nicht mal ein Partner sein - helfen würden meine Probleme anzugehen. ABER diese Einsichten bringen mir keinen Anhaltspunkt für eine Lösung (oder siehst Du eine?). Im Gegenteil, sieht eher nach Sackgasse aus  Je mehr "Macht" oder "Schönheit" eine Person hat, desto höhere Ansprüche kann sie bei der Wahl des Partners - oder eigentlich auch beim Freundeskreis - stellen (sieht man ja häufig, dass Menschen innerhalb desselben Freundeskreises ähnlich attraktiv / intelligent sind). Da ich also jemanden mit relativ viel "Macht" wählen müsste damit ich "beschützt" werden kann, müsste ich auch sehr sehr viel "Schönheit" offerieren können. Man sagt mir zwar eine ziemliche Ausstrahlung nach und als hässlich oder durchschnittlich würde mich wohl niemand bezeichnen, aber ein Model bin ich dann doch nicht. Und das ein sehr "mächtiges" Männchen mich für eine schicke dürre Osteuropäerin hat stehen lassen, ist mir schon ein paar Mal passiert. Ergo: Dieses Wissen macht mich eher hoffnungslos als optimistisch. wobei man vielleicht auch andere Schlüsse daraus ziehen könnte... sagen wir mal gepaart mit meinem derzeitigen Pessimismus sind diese Einsichten eher kontraproduktiv 
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diesonnescheint
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:28 |
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Registriert: 03.Dez.2009, 15:13 Beiträge: 40 Wohnort: Hamburg
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hallo 22072011 ich finde das ganz interessant wie Du Dich beschreibst - ziemlich rational und wenig schmeichlerisch - aber mir ist nicht ganz klar, was nun eigentlich Dein Problem ist? Deine Antrieblosigkeit? Und all das klingt für mich nicht "unterentwickelt" sondern eher distanziert zu anderen. Du schreibst auch, dass Dir der Tinnitus ansich egal ist, kann man das denn so sagen, ich meine einfach ausblenden? Ich dachte immer sowas ist total präsent? Was vermisst Du eigentlich? Die meisten hier haben ja irgendein Bedürfnis und sind auf der Suche, da weiter zu kommen. Wo genau ist denn Dein Bedürfnis, willst Du wieder mehr Kontakt zu anderen, aber die sind Dir ja - im Moment auch nicht wichtig? Oder willst Du schwimmen lernen?
Du bis 23 und Du hast doch alle Möglichkeiten, bist fit und vermutlich auch recht schlau, Du kannst doch eigentlich machen was Du willst, oder ist es das, dass Du einfach zu viele Möglichkeiten hast, und nicht weißt was Du willst?
Sonnenschein
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Capricorn
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:41 |
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Registriert: 26.Dez.2010, 13:31 Beiträge: 551 Wohnort: Bayern
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Oh je, oh je! Da hab ich aber wieder mal was angefangen! Leider kann ich nur wiederholen, dass ich g'rad nicht adäquat auf dein feedback eingehen kann. So spannend dir das auch erscheinen mag, glaub mir, es ist alles andere als geheimnisvoll. Wir sind hier in einem Betroffenen-Forum und mir gehts grad nicht so "berauschend". So einfach verhält sich das 22072011 hat geschrieben: Ergo: Dieses Wissen macht mich eher hoffnungslos als optimistisch. wobei man vielleicht auch andere Schlüsse daraus ziehen könnte... sagen wir mal gepaart mit meinem derzeitigen Pessimismus sind diese Einsichten eher kontraproduktiv  Eher hoffnungslos als optimistisch?!?! - das schmink' dir mal ab!  Ich glaub auch nicht so recht, dass es sich generell bei dir so verhält, auch wenn es sich momentan so anfühlt. Und die Kontraproduktivität, die du als Schlussfolgerung daraus ziehst, ist wohl auch nur das Ergebnis deiner momentanen Verfassung. ... vermute ich mal Sorry, wenn ich den (eigentl. sehr interessanten) Dialog mit dir heute nicht mehr weiterführen kann. Gerne bin ich morgen/übermorgen bereit, wieder anzuschließen. Ich hoffe du kannst das akzeptieren und fühlst dich nicht "abgewimmelt".
_________________ Auch wenn 50 Millionen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit (A.France)
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22072011
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:50 |
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Registriert: 22.Jul.2011, 21:32 Beiträge: 5
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Hey Sonnenschein Im Prinzip ist es recht simpel: Ich wäre einfach gerne mal wieder glücklich - das ist es, was ich vermisse. Was ich dazu brauche, warum das nicht so ist, sind Fragen, die ich mir schwer selbst beantworten kann derzeit. Ich hab alle Möglichkeiten, aber bin immer derart angespannt, dass ich mich nicht wirklich zu etwas aufraffen kann. So kommt es seit Jahren häufig vor, dass ich mich mit Leuten getroffen habe, obwohl ich auf die gar keine richtige Lust hatte, einfach nur, damit ich von mir selbst abgelenkt war - weil ich eben gerade nichts mit mir anzufangen weiss in diesem angespannten Zustand. An sich würde ich mir gerne sagen: toll, es ist Sommer, die Freunde sind zwar alle weg, aber was soll es - endlich mal Zeit für mich. Aber so fühlt es sich halt nicht an. Ich war mal in einer längeren Beziehung und dort richtig glücklich, aber seit diese vorbei ist - seit 5 Jahren - fühle ich mich fast konstant einsam/unverstanden. Ich vermute ein wenig, dass ich es bis jetzt immer konstant verpasst habe mich zu fragen, was ich eigentlich wirklich will und in Folge dessen weiss ich es heute nicht und ich kann mich noch so lange fragen, ich kriege keine Antwort aus mir raus. Momentan ist es übel in dem Sinne, dass ich weder beruflich etwas erreichen möchte noch eine Chance auf privates Glück sehe - und das schlägt, trotz viel anregendem Smalltalk und bedeutungsloser Flirtereien - schon ziemlich aufs Gemüt. Bzgl. Tinnitus: Anfangs habe ich das damit fast nicht ausgehalten. Momentan habe ich einfach das Gefühl nach und nach generell ein recht gleichgültiger Mensch geworden zu sein. Es ist etwas Unangenehmes - gut, ich lebe halt damit. Keine Lust dagegen zu kämpfen. Bringt eh nichts. Auch sonst ist es häufig so: andere Menschen haben eine andere Meinung in der Diskussion - gut, ich lebe halt damit. Keine Lust zu diskutieren. Bringt eh nichts. Ich sehne mich einfach danach morgens aufzuwachen / abends einzuschlafen und mit mir im Reinen zu sein. Einfach so, dass ich nicht Lust hätte zu heulen, wenn mich Leute fragen "Wie geht's Dir?" @Capri: Nein, fühle mich nicht abgewimmelt. Es hat gut getan mal nicht so alleine über diese Themen nachzudenken. Ich muss nun aber auch langsam ins Bett. Fortsetzung? Gerne 
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Capricorn
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 22.Jul.2011, 23:55 |
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Registriert: 26.Dez.2010, 13:31 Beiträge: 551 Wohnort: Bayern
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Gut. Auch ich muss langsam in die Waagerechte.
Bis denne, LG Capri
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Capricorn
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Betreff des Beitrags: Re: ... und trotzdem alleine Verfasst: 23.Jul.2011, 13:19 |
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Registriert: 26.Dez.2010, 13:31 Beiträge: 551 Wohnort: Bayern
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Hi "22072011", hätte da schon wieder 'ne Frage  ... 22072011 hat geschrieben: Im Prinzip ist es recht simpel: Ich wäre einfach gerne mal wieder glücklich - das ist es, was ich vermisse. Wann warst du denn das letzte Mal glücklich? ... und eine Bitte: Könntest du dir evtl. einen Nickname einfallen lasse, damit man dich etwas besser ansprechen kann? Die Zahlenkolonne befremdet mich ziemlich Gruß Capri
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