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teri
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Betreff des Beitrags: sich verbunden fühlen Verfasst: 09.Dez.2011, 00:06 |
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Registriert: 25.Mär.2011, 18:46 Beiträge: 12
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Hallo, ich wollte nur loswerden, dass sich mein Einsamkeitsgefühl gebessert hat durch die Erkenntniss dass das 'sich verbunden fühlen' mit den umgebenden Menschen viele Blockaden und Befürchtungen löst. Sich verbunden zu fühlen ist ein Grundbedürfnis und hat nichts mit klammern zu tun. Den Menschen zuhören (aber schon in sich ruhend), ihn quasi zu bestätigen und selbst bestätigt zu werden bzw seinen Raum bestätigt zu bekommen, ermöglicht ein gesundes Miteinander. Ich hatte große Einsamkeitsgefühle wie allein in dieser Welt zu sein ect, mir schien der Umgang mit Menschen so komplex und teilweise unmöglich. An Freundinnen klammere ich mich regelmäßig bzw es fehlte mir am Zuhören und meinen Raum zu nehmen und kann/konnte so keine nahen Freundschaften eingehen. Ich habe aber einen Freund der mir sehr nah ist. Ich arbeite dran dass es besser wird.. Also bitte nicht entmutigt sein, das Herz kann sich auch wieder öffnen - bei mir gehts langsam und es spürt sich gut an  Man kann sich auch mit der Natur gut verbunden fühlen. Alles Liebe, Teri
_________________ Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen
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HampelMann41
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 10.Dez.2011, 15:07 |
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Registriert: 07.Aug.2009, 09:09 Beiträge: 10 Wohnort: Muenchen
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Hallo teri, ein schöner Beitrag, finde ich. Ein Stück weit kann ich Deine Erfahrung, dich 'verbunden' zu fühlen, ohne auf ein spezielles Gegenüber fixiert zu sein, sondern 'einfach' durch ein 'menschliches' Gefühl (meine Worte jetzt) Dich als eine unter anderen zu empfinden nachvollziehen. Das Positive, Aufbauende daran. Man ist Teil eines Ganzen, sozusagen, und damit, mit dieser Wahrnehmung, nicht mehr allein. Bei mir hat es bis zu solch einem Empfinden viele Jahre gedauert. Und es ist auch nicht beständig. Aber es schlummert irgendwo und kann aufwachen, wenn die Umstände günstig sind. Sozusagen. Vielleicht gehen mir Deine Worte deshalb gut ein, weil ich diese Distanzlosigkeit, die innere Leere in Kontakten, wie Du sie anderswo beschreibst, ebenfalls auch erlebt habe und erlebe. Danke + viele Grüße! teri hat geschrieben: Hallo, ich wollte nur loswerden, dass sich mein Einsamkeitsgefühl gebessert hat durch die Erkenntniss dass das 'sich verbunden fühlen' mit den umgebenden Menschen viele Blockaden und Befürchtungen löst. Sich verbunden zu fühlen ist ein Grundbedürfnis und hat nichts mit klammern zu tun. Den Menschen zuhören (aber schon in sich ruhend), ihn quasi zu bestätigen und selbst bestätigt zu werden bzw seinen Raum bestätigt zu bekommen, ermöglicht ein gesundes Miteinander. Ich hatte große Einsamkeitsgefühle wie allein in dieser Welt zu sein ect, mir schien der Umgang mit Menschen so komplex und teilweise unmöglich. An Freundinnen klammere ich mich regelmäßig bzw es fehlte mir am Zuhören und meinen Raum zu nehmen und kann/konnte so keine nahen Freundschaften eingehen. Ich habe aber einen Freund der mir sehr nah ist. Ich arbeite dran dass es besser wird.. Also bitte nicht entmutigt sein, das Herz kann sich auch wieder öffnen - bei mir gehts langsam und es spürt sich gut an  Man kann sich auch mit der Natur gut verbunden fühlen. Alles Liebe, Teri
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kügeli
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 10.Dez.2011, 17:46 |
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Hallo teri, Zitat: Sich verbunden zu fühlen ist ein Grundbedürfnis und hat nichts mit klammern zu tun. Den Menschen zuhören (aber schon in sich ruhend), ihn quasi zu bestätigen und selbst bestätigt zu werden bzw seinen Raum bestätigt zu bekommen, ermöglicht ein gesundes Miteinander. Ich hatte große Einsamkeitsgefühle wie allein in dieser Welt zu sein ect, mir schien der Umgang mit Menschen so komplex und teilweise unmöglich. An Freundinnen klammere ich mich regelmäßig bzw es fehlte mir am Zuhören und meinen Raum zu nehmen und kann/konnte so keine nahen Freundschaften eingehen. Ich habe aber einen Freund der mir sehr nah ist. Ich arbeite dran dass es besser wird.. Also bitte nicht entmutigt sein, das Herz kann sich auch wieder öffnen - bei mir gehts langsam und es spürt sich gut an  Man kann sich auch mit der Natur gut verbunden fühlen. Ja, in der Natur kann ich das auch, und das ist wunderbar. Bloß,da redet keiner mit mir. Wie machst du das mit dem "sich verbunden fühlen"? Ist es wirklich so einfach, indem man dem Menschen zuhört, ihn quasi bestätigt und dadurch ebenfalls bestätigt wird? Ich kenne das so nicht. Wenn ich was gegeben hab, und sei es "nur" zuhören, Anteilnahme, wurde das immer ausgenutzt, ich bekam nie was zurück. Irgendwann mal verging mir dann die Lust am zuhören oder gar Anteil-nehmen, weil ich mich extrem ausgenutzt, benutzt und missbraucht fühlte und auch leer, ausgelaugt. Ich zog mich bewusst zurück. Trennung von der Umwelt, den Menschen, stellte sich ein. Ganz bewusst, und gewollt von mir, als Selbstschutz. Für mich stellt sich die Frage, was besser ist: friedlich getrennt zu sein, und Ruhe von den ewig ausnutzenden egoistischen oberflächlichen Menschen zu haben, damit sich leider aber auch nicht mit den Menschen verbunden zu fühlen, oder umgekehrt: Sich zwar verbunden zu fühlen, aber eben immer nur ausgenutzt werden von Menschen. "Meinen Raum zu nehmen", schreibst du oben. Ja, genau, das geht eben nicht. Das wär wieder ein Extra-Thema. vGrüße kügeli
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anni
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 11.Dez.2011, 14:39 |
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Registriert: 23.Okt.2009, 13:37 Beiträge: 54
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Ja, das interessiert mich auch. Am ehesten klappte es bei mir in einer sicheren Atmosphäre, in der ich LANGSAM auftauen kann. Nur sind solche Bedingungen leider selten. Bei spontanen Situationen ist es leider anders. Ich erzähle etwas "über den Kopf", ich höre selbst, wie metallisch meine Stimme klingt. Am Besten klappt es bei mir auch in der Natur.
Euch ein schönes Adventswochenende!
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teri
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 02.Jan.2012, 21:41 |
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Registriert: 25.Mär.2011, 18:46 Beiträge: 12
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Hallo! Vielen Dank für die Resonanz! Schon toll dass es dieses Forum gibt Das Verbundenfühlen ist ein spannendes Thema und ich arbeite nach wie vor daran - muss auch dazu sagen mit einer Therapeuten zu der ich 2 mal wöchentlich gehe... Ich arbeite daran stabiler zu werden und so näher zu mir zu kommen. Da meine ganze Familie unstabil, dh launisch, abwertend und was mich auch sehr geprägt hat: das ich immer jemand guttun musste was verbunden war mit Liebesentzug, sind, ist es ganz wichtig selber zu meiner Stabilität zu finden, mich gegenenfalls besser abzugrenzen und mich um meine Probleme zu kümmern wie eben dem sich Verbundenfühlen. Ich tu mir darin zwar schwer, doch ist es notwendig um nicht in Einsamkeit zu leben - in der anerzogenen Einsamkeit. Schwer ist das 'auf jemand ehrlich, echt und ohne jemanden gefallen zu wollen eingehen' deswegen, weil ich auch emotional ausgenutzt wurde von meiner Mutter - ich bin darauf dressiert worden ihr zuzuhören und gutzutun und Bestätigung erfuhr ich von meiner Familie leider auch nicht: weder vom Vater (war nicht da, bzw hört sich selbst gern reden), noch von der Mutter (die einzige Sorge von ihr ist wie ich nach außen wirke) und meine ältere Schwester (war von Anfang an bösartig bzw hat einen schwierigen Charakter) und auch nicht von den Großeltern. Ich mündete sozusagen in Unsicherheiten, soziale Phobien.. Darum finde ich es sehr wichtig das Verbundensein als Grundbedürfnis wahr zu nehmen und versuche mehr zu spüren. HampelMann41: darf ich fragen warum du eine Distanzlosigkeit und innere Leere spürst? Würde mich interessieren ob du vielleicht auch ähnliche familiäre Erfahrungen gemacht hast. Kügeli: ja das mit den egoistischen Menschen ist so eine Sache, bin da auch vorbelastet. Es ist vielleicht auch eine Frage der Distanz, wie weit lasse ich solche Menschen an mich heran. Beste Freunde wird man wahrscheinlich nicht, aber als Kollege ist das wieder anders. Ich hab mal einer Kollegin gesagt, dass mich ihre Probleme überfordern und das war auch ok. Schließlich ist das Verbundensein ja schön wenns nicht nur einseitig ist. Anni: ich kenn den Zustand wo nur der Kopf eingeschalten ist. Lange hatte ich Sorgen was ich beruflich machen will, dabei ging ich immer kopflastig vor und immer wieder kamen Zweifel. Stabilität und Fühlen helfen mir zufriedener zu sein und im Einklang Dinge zu tun. Viel Glück und Verbundenheit für 2012 wünscht teri
_________________ Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen
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HampelMann41
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 14.Jan.2012, 17:41 |
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Registriert: 07.Aug.2009, 09:09 Beiträge: 10 Wohnort: Muenchen
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Hallo Teri,
"HampelMann41: darf ich fragen warum du eine Distanzlosigkeit und innere Leere spürst? Würde mich interessieren ob du vielleicht auch ähnliche familiäre Erfahrungen gemacht hast."
Soweit Deine Frage an diesem Ort beantwortet werden kann: nein, mein familiärer Hintergrund scheint anders zu sein. Mit der wichtigen Ausnahme wohl, daß auch bei mir empathisches Verhalten vonnöten war, um Zuwendung speziell von meiner Mutter zu erhalten. Wenn man ständig vor allem darum besorgt ist, was in dem Anderen vor sich geht verkümmert das Selbst.
Ich vermute hinter den Persönlichkeiten meiner beiden Elternteile narzisstische Problematiken bzw. jeweils Traumata dieser Art. Darüber habe ich dann was Eigenes entwickelt. Weil für mich Begegnungen mit Menschen so sehr mit Angst besetzt waren, daß kaum eine wirkliche Beziehung entstehen konnte, habe ich in mancher Hinsicht ein armes, ereignesarmes, leeres Leben gelebt. Das wiederum zu der inneren Leere geführt hat. Ich denke aber, daß sie auch schon am Start vorhanden war. Eben wegen der narzisstischen Problematik. (s.o.) - Ein Kreis.
'Distanzlosigkeit' ist vielleicht in diesem Zusammenhang als etwas Kindliches zu sehen. Auch als etwas Kindliches. Vielleicht ist sie (bei mir) aber einfach auch eine Folge meiner Empfindlichkeit, meiner dünnen Haut. Das wäre dann Veranlagung.
Dir/euch auch ein gutes Jahr 2012!
Viele Grüße
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teri
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Betreff des Beitrags: Re: sich verbunden fühlen Verfasst: 22.Apr.2012, 22:06 |
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Registriert: 25.Mär.2011, 18:46 Beiträge: 12
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Hallo Hampelmann,
Danke für die ehrlich-offene Antwort. Diese Kränkungen aus der Kindheit! Die Handlungsmuster haben einen so starken Einfluss, sie zu erkennen, anzuerkennen sind wichtige Schritte. Wenn ich mir meine Prägungen anschaue: Meine Mutter hat mich stark emotional mißbraucht, meine Schwester ist schwierig und mein Vater ist narzistisch - ich hab mich da ziemlich verbogen und mich nicht wahrgenommen. Die innere Leere ist sozusagen aus innerer Entfremdung entstanden-ich kannte mich einfach NICHT. Ich fühle mich als wäre ich erst seit einem Jahr wirklich auf der Welt. Vorher war ich irgendwie weggebeamt. Wie du sagst, es war auch ereignislos in Bezug auf soziale Kontakte und die soziale Genussfähigkeit. Schade, aber Vergangenheit.
Wie gehts dir momentan in dieser Hinsicht?
Was für mich auch wichtig ist, ist pünktlich zu Terminen oder schon vorher zu erscheinen um sich gut in die Atmosphäre einfühlen zu können und sich so mehr verbunden zu fühlen und so Angst/Stress zu reduzieren. Was mir letztens auch gefallen hat: CD von Thich Nhat Hanh 'Im Hier und Jetzt Zuhause sein' wo er nüchtern beschreibt was uns guttut/schadet wie zB div. Gedankenkonstrukte Mir tun Ratgeber und dergleichen oft unheimlich gut und bestätigen Geahntes.
Freu mich auf Antwort
Liebe Grüße
_________________ Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen
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