Hallo,
mich hat das heute und in letzter Zeit auch sehr beschäftigt - dass es niemanden gibt ("nur" meinen Freund", den es interessiert wie es mir geht.
Ich habe mich vor kurzem sehr mit meinem Freund gestritten und er wollte mich nicht mehr sehen, hatte also Liebeskummer.
Nun dachte ich, dass
Liebeskummer etwas ist, was alle Welt kennt und auch irgendwie mit umgehen kann. Deswegen habe ich das auch bei guten Bekannten erwähnt - habe auch gar nicht viel erwartet. Nur mal eine Nachfrage, das Gefühl "gesehen" zu werden...
Es kam aber im Grunde genommen nichts mehr - das war ganz schön hart und ich habe dadurch erfahren, wie allein ich bin. (Bis auf meinen Freund, den ich zum Glück habe.)
Gerade heute hat mich das wieder beschäftigt, weil mich mein Gegenüber durchaus interessiert. Ich denke schon, dass ich mein Mitgefühl ausdrücken würde, wenn der andere Sorgen hat. Das interessiert mich auch.
Deswegen habe ich mich auch gefragt: soll ich jetzt auch "so" werden... nein, ich möchte warm und herzlich bleiben...
Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust mehr, gegenüber Leuten offen zu sein, die bei so einem Problem wie Liebeskummer nicht fähig sind zu sagen: au weia, hoffentlich kommst du darüber weg. Oder: hoffentlich wird das wieder...
Naja, tut einfach auch weh, zu sehen, dass man so allein ist...
Ich hätte gerne Freunde, aber aus irgendeinem Grund schaffe ich es nicht, Freundschaften aufzubauen...
Liebe Grüße, Bücherwurm