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30secondstomars
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 31.Aug.2010, 12:19 |
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Registriert: 09.Jun.2010, 19:55 Beiträge: 855
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Beobachter hat geschrieben: Hallo 30secondstomars
Unabhängig aller Realisierbarkeit, wo würden deine beruflichen Interessen liegen ?
PS: Ich selber habe leider nie studiert, aber ich denke immer, dass man auf einer Uni doch sehr viele Leute kennenlernen kann.
Viele Grüsse, Der Beobachter Natürlich lernt man an einer Uni unzählige Leute kennen. Das ist in Kiel genauso wie in Konstanz. Die Frage ist eben: Was bleibt? Streng genommen sind es Konkurrenten um künftige Arbeitsplätze. (zumindest die, die das gleiche Fach studieren) Um wieder nicht eine negative Einstellung vorgeworfen zu bekommen, lasse ich an dieser Stelle 2 mir unbekannte Kommilitonen zu Wort kommen, deren Gespräch ich zufällig mithören durfte. Sie: "..die X hat sich seit Wochen nicht mehr bei mir gemeldet, weiss auch nicht was da los ist." Er: "Ach..das kenn ich , vielleicht hast du 2-3 Freunde hier, um ehrlich zu sein sind der Rest sind doch nur Seminarbekannschaften." Sie: "Ja, da hast du Recht."
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Beobachter
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 31.Aug.2010, 15:56 |
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Registriert: 23.Apr.2010, 16:10 Beiträge: 3675 Wohnort: Im eigenen Käfig
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Hallo 30secondstomars
Leider hast du da teilweise recht.
Mitschüler/Mitstudenten werden heute manchmal wirklich nur als Konkurenten auf einen späteren Arbeitsplatz angesehen. Ähnliches hat mir meine Schwester schon vor Jahren erzählt, sie studierte auch noch Sozialpädagogik.
PS: Mein Traumjob wäre Leuchtturmwärter auf einer einsamen kleinen Insel, und nach Feierabend geselliges Zusammensein mit lieben Meerjungfrauen.
Viele Grüsse, Der Beobachter
_________________ Nee, ich probiere hier wirklich nicht nur meine neue Tastatur aus ...
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30secondstomars
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 31.Aug.2010, 20:59 |
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Registriert: 09.Jun.2010, 19:55 Beiträge: 855
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nabend, komme gerade aus dem kino mit meinem vater. der film war gut "micmacs .uns gehört paris" ein sehr witziger französischer film,empfehlenswert !
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Pilongo
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 07:43 |
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Registriert: 17.Apr.2009, 07:00 Beiträge: 2386 Wohnort: Bayern
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Konkurrenzdenken gab es doch schon immer, das ist nicht erst "in der heutigen Gesellschaft" entstanden. All diese Vorwürfe gegen Gesellschaft oder Jugend sind schon uralt. Sogar der Ovid sagte schon: "Wenn unsere Jugend heutzutage so weiter macht gehen wir vor die Hunde!" Und der Goethe sagte das auch schon. Und heute sagen wir: "Die Jugend heutzutage, die haben keinen Respekt mehr vor dem Alter!" Alles nix Neues, Alles schon mal gehört, und geklappt hat's trotzdem immer irgendwie mit der Menschheit. Ich bin nicht der Auffassung dass es in der Uni nur um Konkurrenz oder Selbstbehauptung geht. Man darf andererseits den Mitstudenten auch nicht verbieten Fehler zu haben. Neid, Ehrgeiz, Strebsamkeit, das ist Alles menschlich und normal, es als negativ zu werten finde ich nicht richtig und auch nicht hilfreich. Mir werden ab und an auch von Freunden meine Noten geneidet, aber ich erwarte nicht von Anderen dass sie sich für sich und für mich auch freuen können. Da hab ich mich einfach den Gegebenheiten angepasst. Fehler machen Menschen doch erst zu Charakteren. Trotz alledem erlebe ich mehr Miteinander als Gegeneinander. Bei einer Abschlussprüfung etwa merkten wir nach dem Abgeben beim Reden vor der Tür dass Lisa vergessen hatte die Rückseite ihres Tests zu bearbeiten. Wir sind dann zu fünft nochmal rein und haben uns für sie stark gemacht, sie durfte nochmal mit Verlängerung dran arbeiten und hat bestanden. Ich kann mir aber vorstellen dass es dir vielleicht auch aufgrund des Alters schwer fällt Anschluss zu finden? Wir hatten in Kulturwissenschaften ein Mädchen das hat erst eine Aisbildung gemacht und dann studiert. Sie war 26, die meisten Anderen 18. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied. Ich mochte sie sehr gerne, und wir konnten uns toll unterhalten und waren auch oft gemeinsam Eis essen oder Kaffee trinken, aber letztendlich hat sie das Studium nach einem Semester wieder abgebrochen weil sie sich so sehr fehl am Platz vorkam zwischen all den Jüngeren. Und ich erinnere mich an zwei Kerle in der FH, die waren beide über 30 und der altersdurchschnitt war ansonsten 19.. die konnten sich außer über die Fächer über nichts mit uns unterhalten.
_________________ Time spent wishing is time wasted.
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Beobachter
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 11:22 |
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Registriert: 23.Apr.2010, 16:10 Beiträge: 3675 Wohnort: Im eigenen Käfig
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Hallo Pilongo
Stimmt !
Vor erst 35 Jahren habe ich mich über den pauschalen Satz: "Die Jugend von heute ist ... bla,bla, bla .." noch geärgert. Heute benutze ich ihn, wenn ich nicht aufpasse, schon selber.
Nachdenkliche Grüsse, Der Beobachter
_________________ Nee, ich probiere hier wirklich nicht nur meine neue Tastatur aus ...
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th_e1986
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 11:49 |
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Also wenn man z.B. so wie ich deutsch und englisch studiert, sticht man zwischen all den Mädchen ebenfalls heraus  Obwohl ich bisher die Kunst beherrsche trotzdem nicht allzu sehr herauszustechen Erlebe ebenfalls mehr miteinander als Gegeneinander. Habe gehört, dass das bei dem Wirtschaftswissenschaften schlimmer sein soll. Inwieweit was dran ist oder ob es sich eher um ein Gerücht handelt, weiß ich nicht.
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30secondstomars
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 12:32 |
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Registriert: 09.Jun.2010, 19:55 Beiträge: 855
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th_e1986 hat geschrieben: Also wenn man z.B. so wie ich deutsch und englisch studiert, sticht man zwischen all den Mädchen ebenfalls heraus  Obwohl ich bisher die Kunst beherrsche trotzdem nicht allzu sehr herauszustechen Erlebe ebenfalls mehr miteinander als Gegeneinander. Habe gehört, dass das bei dem Wirtschaftswissenschaften schlimmer sein soll. Inwieweit was dran ist oder ob es sich eher um ein Gerücht handelt, weiß ich nicht. na ihr seid doch sowieso alle entweder beamte (lehramt) oder arbeitslos (bachelor). von daher gibt es natürlich kaum konkurrenzdenken! 
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30secondstomars
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 13:06 |
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Registriert: 09.Jun.2010, 19:55 Beiträge: 855
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Pilongo hat geschrieben: Ich kann mir aber vorstellen dass es dir vielleicht auch aufgrund des Alters schwer fällt Anschluss zu finden? Wir hatten in Kulturwissenschaften ein Mädchen das hat erst eine Aisbildung gemacht und dann studiert. Sie war 26, die meisten Anderen 18. Das ist doch ein gewaltiger Unterschied. Ich mochte sie sehr gerne, und wir konnten uns toll unterhalten und waren auch oft gemeinsam Eis essen oder Kaffee trinken, aber letztendlich hat sie das Studium nach einem Semester wieder abgebrochen weil sie sich so sehr fehl am Platz vorkam zwischen all den Jüngeren. Und ich erinnere mich an zwei Kerle in der FH, die waren beide über 30 und der altersdurchschnitt war ansonsten 19.. die konnten sich außer über die Fächer über nichts mit uns unterhalten. Ich bin durch Andere ermutigt worden zu studieren (die Mehrheit war pikiert, erstaunt und ein paar idioten auch belustigt und meinten ich sei zu alt, was ich nach meinen Erfahrungen jetzt auch denke und dementsprechend "motiviert" bin) und dachte mir "an der Uni sind die Menschen weltoffen und tolerant". Ich bin insofern eines Besseren belehrt worden, dass ich sogar Anschluß nicht finde, wenn ich luege und sage ich sei 22 oder 23. Optisch ginge ich nämlich so durch. Selbst da sind die Reaktionen erstaunt , negativ. Da möchte ich erst gar nicht die Zahl 28 erwähnen..... Manchen habe ich diese Zahl gesagt und danach keinen Kontakt mehr gehabt. Einer hat mich damit aufgezogen und genervt. Ehrlichkeit zieht hier nicht. Wie gesagt, die Mehrheit runzelt die Stirn , eine Minderheit muss es schon geben, die das akzeptiert. Früher bin ich wegen meines Aussehens direkt gemobbt (verbal, körperlich) worden, heute geschieht indirektes Mobbing (=Ausgrenzung, Ignoranz) wegen meines Aussehens & fortgeschrittenen Alters. Im Übrigen wäre ich auch bei einer anzutretenden Lehrstelle jünger als der Schnitt. Und zwar noch deutlicher an der anonymeren Uni. Wahrscheinlich bin ich nicht sozial kompetent, um genug in andere reinhorchen zu koennen. Durch meine Einsamkeit jetzt wird das natürlich nicht besser, so daß meine letzten Fähigkeiten in diesem Bereich zu verkümmern drohen. einen guten mittwoch!
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berliner
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 13:46 |
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Registriert: 08.Mär.2010, 11:36 Beiträge: 239 Wohnort: Berlin
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Hallo,
also ich kenne, naja "kenne" mehrere Leute, die -soweit ich weiß- erfolgreich Ausbildungen oder Studiengänge in noch höherem Alter absolviert haben. Ich dachte, sowas sei eigentlich möglich.
Gibt es nicht sogar 70-jährige Studenten?
Vielleicht nimmst Du das alles subjektiv zu negativ wahr? Was sieht denn an Dir eigentlich so anders aus?
lg
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30secondstomars
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Betreff des Beitrags: Re: einsamkeit, angst, soziale phobie, kein selbstvertrauen Verfasst: 01.Sep.2010, 14:34 |
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Registriert: 09.Jun.2010, 19:55 Beiträge: 855
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berliner hat geschrieben: Hallo,
also ich kenne, naja "kenne" mehrere Leute, die -soweit ich weiß- erfolgreich Ausbildungen oder Studiengänge in noch höherem Alter absolviert haben. Ich dachte, sowas sei eigentlich möglich.
Gibt es nicht sogar 70-jährige Studenten?
Vielleicht nimmst Du das alles subjektiv zu negativ wahr? Was sieht denn an Dir eigentlich so anders aus?
lg nun, die haben kein problem mit der einsamkeit an der uni und oft familien im hintergrund, was also einen strammen zeitplan erfordert, so dass man erst gar nicht zeit hat sich einsam zu fuehlen. nehm ich jetzt mal so an.  ich gebe zu vielleicht das alles verstärkt subjektiv,negativ zu sehen und z.B. Small talk Beziehungen als negativ zu sehen, die es ja auch geben muss. wenn ich im herbst nochmal anfange mit einem studium werde ich möglicherweise vorher ,also bald, einen psychologen aufsuchen und emotional "gewappnet" in diese sache zu gehen.
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