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M
Nö, fühle mich noch nicht gelöchert,

Ich tische meinen Kollegen keine Lügen auf, ich hab doch keine, immer noch nicht.
Auch verweigere ich mich keinen Gesprächen sondern, ich unterhalte mich auf der Arbeit schon. Nur nicht über das eine Thema Unternehmungen weggehen usw. Über alles andere schon. Ich fühle mich unwohl wenn das Thema angeschnitten wird. Weil ich da nicht mitreden kann.

Andere Arbeitskollehen müßen auch viel arbeiten, die meisten haben Bez. oder auch schon Familie und ein ausgefülltes Privatleben.

Doch klar geht das, ich sehe mit 30 nicht aus wie 40, sondern genau umgekehrt, was stellst du dir vor wenn jemand 10 Jahre regelmäßig Sport macht sich gesund ernährt nicht raucht nicht trinkt? Na?

Wenn du offensiv rausgehst, natürlich nicht alleine, kannst du Frauen kennenlernen, zusammen in einer Gruppe oder mit jemanden. Im Sommer am Baggersee oder im Biergarten,SceneKneipe. Auf Konzerten, sicher geht das.

Statistischch gesehen hast du recht das die meisten Partnerschaften sich aus Bekannten Freundeskreis ergeben. Das ist auch das große Dilema, das ich diese Möglichkeit nicht nutzen kann. Auf der Arbeit gibt es keine Frauen so ab mitte 20 die Single sind.

Feiertage arbeite ich ja auch, zumindest manchmal. Meine wenige Freizeit noch mehr arbeiten, hab ich ehrlich gesagt keine Lust zu.

Alleine in den urlaub kann ich mich nicht überwinden, es geht einfach nicht.

#21


C
Hey nochmal,

offenbar bin ich hier wirklich die falsche Person, um Dir irgendwelche "Ratschläge" geben zu können....außerdem, scheinst Du ja schon beschlossen zu haben, dass es für Dich keine Möglichkeit gibt.
Und um ganz ehrlich zu sein, das:

Zitat:
Wenn du offensiv rausgehst, natürlich nicht alleine, kannst du Frauen kennenlernen, zusammen in einer Gruppe oder mit jemanden. Im Sommer am Baggersee oder im Biergarten,SceneKneipe. Auf Konzerten, sicher geht das.


kommt bei mir an wie: ich brauch die Gruppe um Frauen anquatschen und abschleppen zu können - irgendeine würde dann bestimmt mitkommen. Hat das irgendwann in Deinem Leben schon mal funktioniert? Ich meine seitdem Du die 25 überschritten hast?

Darum geht es Dir? Irgendwelche Frauen abschleppen? Ernstgemeinte Frage!

Zitat:
Doch klar geht das, ich sehe mit 30 nicht aus wie 40, sondern genau umgekehrt, was stellst du dir vor wenn jemand 10 Jahre regelmäßig Sport macht sich gesund ernährt nicht raucht nicht trinkt? Na?


Keine Ahnung, ich stell mir ehrlich gesagt gar nicht vor wie Du aussiehst - sorry, nicht dass Aussehen gar nicht zählt, aber wenn ich mit nem Mann nicht auch die Nächte durchquatschen und mir völlig alberne Filme angucken und die dicken fetten Fressfeste feiern kann, interessiert mich dessen Aussehen überhaupt nicht. Das war schon immer so...ich bin da leider sehr ignorant. Meinst Du nicht, dass Du dann doch eher in irgendeinem Sportverein oder so, viel eher Frauen treffen würdest, die Dein Aussehen, Deinen gesunden lifestyle und Deine Disziplin zu schätzen wissen?

Frauen die Du in irgendwelchen Clubs, Kneipen oder auf Parties oder am Baggersee triffst, sind ja wohl eher dort, weil sie gerne auch einen trinken (die meisten rauchen auch)Feiern oder einfach nur in der Sonne braten (das wär z.b. ein absolutes no go für mich - eeew...geröstete Menschen) - also im Grunde genau das ausleben, was Du für Dich ablehnst.

Wie gesagt, ich hab auch keinen Schimmer - wenn Du so überzeugt davon bist, dass das so funktionieren könnte, wie Du Dir das vorstellst (und Dir eigentlich NUR die Gruppe fehlt aus der Du heraus agieren kannst), dann nehme ich einfach mal an, Du hast diesbezüglich schon Deine Erfahrungen gemacht und auch Erfolg gehabt.

#22


A


Die chronische Einsamkeit

x 3


M
Ja ich wiederhole mich gern nochmal.

Ich bin Single und will Frauen kennenlernen, oder wie du es nennst abschleppen.

Ja in einem Freundeskreis oder einer Gruppe ist es viel leichter Frauen kennenzulernen. Bez. brauche ich Leute zum weggehen um was zu unternehmen. Ich gehe nicht alleine in die Kneipe oder ins Schwimmbad oder ins kino...

#23


G
Liebe Cathy

Du kannst niemanden verstehen der sich langweilt?
Du langweilst dich angeblich nie?

Mich wundert, dass du dann relativ viel Zeit in einem Einsamkeitsforum verbringst?

Du verdrehst jedem das Wort im Mund - deine Einstellung ist nicht nachvollziehbar.

#24


S
Hallo, habe erst heute euren Thread gelesen..ich bin ebenfalls so einsam wie Du!
Ich habe nicht einmal eine Familie, nur ein paar flüchtige Bekannte, nette oberflächliche Nachbarn, die Familie meines Ex..und meine kleine Tochter, eigentlich Grund sich nicht einsam zu fühlen, sie ist aber keine erwachsene Person, seine Familie ist nicht meine und werde auch nicht zum Kaffee oder an Weihnachten eingeladen.
Tja, und nun werde ich am Heilig Abend allein unter einem Tannebaum sitzen, mit meiner kleinen Tochter, ohne Familie und Freunde!

#25


M
Weihnachten sind so Tage da merkt man es besonders.

Alleinerziehende haben es schwer, da sie nicht berufstätig sein und auch nicht so weggehen können, da verabschieden sich Bekannte schnell von einem. Das hab ich bei einer Ex Freundin von mir gesehen die jung 2 Kinder bekommen hat. Zwar verheiratet war aber sich auch ziemlich gelangweilt hat.

Was mich interessiert gehst du ins internet chatten oder in eine Singlebörse, ich finde da gibts viele alleinerziehende Mütter. Im gegensatz zu Männern haben Frauen es doch leichter in Internet neue Bekanntschaften zu knüpfen.

#26


C
Zitat von gast:
Liebe Cathy

Du kannst niemanden verstehen der sich langweilt?
Du langweilst dich angeblich nie?

Mich wundert, dass du dann relativ viel Zeit in einem Einsamkeitsforum verbringst?

Du verdrehst jedem das Wort im Mund - deine Einstellung ist nicht nachvollziehbar.


Gehst Du davon aus, dass hier nur Leute herkommen, die sich entweder langweilen oder sich einsam fühlen?

Wenn Du von Jedem redest, wen meinst Du denn damit?

Was frage und antworte ich überhaupt, offenbar wolltest Du nur mal schnell und anonym...ja was eigentlich?

#27


M
am besten nur was zum Thema schreiben und sich nicht gegenseitig ärgern

#28


A

Einsamkeit, Depression, chronische Krankheit, ohne Job

Guten Abend Alle,

ich muss mir zum Thema Einsamkeit Gedanken machen, fühle mich davon betroffen. Bin männlich, 55 Jahre alt.
Gab es in der Jugend doch viele Leute und Aktivitäten so hat sich die Situation heute völlig gewandelt.
Da ich keine Kinder habe, kein Haus gebaut, keinen super Beruf und auch kein grosses Auto habe bin ich schon mal kein "Normalo".
Prahlen liegt mir fern, habe stets Gespräche gesucht, Ruhe, Harmonie. Das allein reduziert die Bekanntschaften und Freunde, die meisten sind anders. Durch Arbeitslosigkeit, Depression und chronische Krankheit fühle ich mich am Rande der Gesellschaft.
Durch eine eher schüchterne unsichere Art ist es nochmals schwerer zu anderen Kontakt aufzubauen.
Und ja, aus Sicht der Masse habe ich nichts vorzuweisen, bin dem Staat und der Krankenkasse eine finanzielle Last.
Dann gab es Zeiten in denen Dro. und Alk. eine Rolle spielten, also der ist es ja selbst Schuld, hat sich selbst in die Situation gebracht.
Das spüre ich deutlich, keiner spricht es aus, doch man will so einen nicht.
Bin ich nun als Mensch wertlos ? Für diejenigen die selbst mit Krankheit, Schicksal, Süchten und Nöten in Kontakt kamen eher nicht weil sie es verstehen können.
Heute bin ich ziemlich allein, eine Hand reicht um alle Sozialkontakte aufzuzählen, die Treffen sind selten, keine Zeit.
Was mache ich nun ? Möchte verhindern das es zum verzweifeln kommt, davon bin ich noch weit entfernt.
Die langen Tage im Sommer auf der Bank am See verbringen und alles mit sich selbst auszumachen ?
Vielleicht geht es jemandem hier ähnlich, Austausch und Gespräche sind wichtig. Wer möchte was schreiben ?

Viele Grüsse

x 3 #29


Muchacho7
Hallo, ich bin zwar nicht von Einsamkeit betroffen, wollte aber mitteilen dass ich nicht finde, dass ein Mensch aufgrund Krankheit oder Arbeitslosigkeit wertlos ist. Menschen die sowas behaupten sind für mich unterste Schublade und mit solchen Leuten die nur auf Status schauen würde ich sowieso Abstand halten.

x 1 #30


D
Ich kann dich voll verstehen. Ich habe selbst keine Süchte (außer dampfen und Schokie in Maßen) und bin nicht psychisch erkrankt. Aber ich bin arbeitslos und auch von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ich habe auch keine handvoll Bekannte, und machen schon seit Jahren das meiste mit mir alleine aus. Dabei geht es ja nicht nur um Probleme, sondern auch die kleinen alltäglichen Dinge, wie z.B. über einen Film reden, oder wenn man sich über eine Person geärgert hat oder, oder, oder. Dadurch, dass man fast nie jemanden zum Reden hat, braucht man teils lange, um etwas zu verarbeiten.

Die Bestätigung durch eine Arbeitsstelle fehlt sowie die Bestätigung durch Familie und Freunde. Klar muss man sich selbst auch alleine lieben können, aber wenn all das auf Dauer fehlt, fühlt man sich doch ein Stück wertlos und unnütz.

Ich habe zum Glück meinen Glauben, so dass ich nicht völlig verzweifel. Aber auch ich denke manchmal:"Was mache ich nur falsch?" Ich bin doch ein netter, umgänglicher und hilfsbereiter Mensch.
Das Problem ist, dass die Menschen halt oft so "trallala, hoppsasa - das Leben ist so schön" Leute um sich haben wollen, mit denen sie Freizeitaktivitäten ausüben können, die wir uns halt nicht leisten können.

Früher, als ich noch jung war, haben die Menschen noch mehr zusammen gehalten und sich gegenseitig geholfen. Heute, wo es dem Durchschnittsmensch finanziell gut bis sehr gut geht herrscht nur noch Egoismus.

Das mit den seltenen Treffen kenne ich auch. Eine Bekannte arbeitet Vollzeit (auch Single), hat aber Zeit, sich mit anderen zu treffen. Eine andere Bekannte arbeitet 10 Std./Wo. (verheiratet), wohnt 3 km entfernt (hat ein Auto) und war in den 8 Jahren, die wir uns kennen, noch nicht 1 x bei mir. Eingeladen habe ich sie oft genug.

x 1 #31


C

Einsamkeit und Depressionen seit 20 Jahren

Hallo Forum Smile

Ich bin 38 und komme aus Mainz.

Unter Einsamkeit und Depressionen leide ich jetzt seit bald 20 Jahren, ungefähr. Ich habe da eigentlich keinen Zeitpunkt ab dem ich zähle und es ist vielleicht auch nicht so wichtig. Also nagelt mich bitte nicht darauf fest. Zu der langen Zeit ist es gekommen, weil ich transgender bin und seit meiner Kindheit versucht habe das Geschlecht zu leben, das mir auf's Auge gedrückt wurde. Das war nicht so toll. Ich habe mir von anderen abgeguckt, wie ich mich verhalten und geben muss und lebte dann eigentlich nur noch eine Rolle, wegen der ich auch noch einen Hass auf mich selbst entwickelt hatte. Mir wurden im Laufe der Jahre immer wieder Freundschaften angeboten, aber weil ich nicht ich selbst sein durfte, habe ich praktisch jedes Angebot abgelehnt. So wurde ich immer einsamer und verlor immer mehr die Lust am Leben.

Inzwischen habe ich vieles mit meinem Psychiater zusammen aufgearbeitet und nehme auch viele Gelegenheiten wahr, um Menschen kennenzulernen. An der Einsamkeit schaffe ich es aber einfach nicht etwas zu ändern. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass niemand zu mir passt. Sad

Wie habt ihr wieder in die Gesellschaft zurückgefunden? Wie verhindert ihr durchzudrehen, wenn Menschen mit euch 1-2 Stunden Small-Talk führen? Ich könnte da manchmal echt wahnsinnig werden und hab nach so einem Marathon meist auch Angst vor dem nächsten. :/

Die Ratgeber gegen Einsamkeit habe ich alle weitestgehend ausprobiert aber sie helfen mir nicht.

Ich bin also mal wieder ratlos, aber als ich in den letzten Tagen hier im Forum etwas gestöbert habe, habe ich mich mit meinem Problem immerhin nicht mehr so allein gefühlt. Smile Deswegen habe ich mich hier jetzt einfach mal angemeldet, und wer weiß, vielleicht finde ich ja hier sogar eine(n) Freund(in). Smile

LG
Chipmunk

x 3 #32


S
Ich hab depressionen seit ..... keine ahnung. Bin 51 und die erste schlimme (Zusammenbruch) war mitte 30.

Alles nervig, die meisten versuchen einen zu verstehen, aber sie koennen es nicht.

Dann kommen ratschlaege, die nett gemeint sind, und sie helfen auch nicht, man kann eher die augen verdrehen, dann denkt man sich, mein gott, wuerde ich deren ''probleme'' haben, dann waere ich froh!

Leben in London, gibt viele transgender hier aber ist glaub ich lockerer als in Dschl, eben weil es hier ziemlich diverse ist ....

Mich interessiert nicht, wer wen liebt oder wer was ist, wichtig ist mir, dass jeder happy leben kann, ohne dass andere bloed fragen, wieso, weshalb, warum. Hat mich nie interessiert .... wichtig ist, dass wir uns gegenseitig achten.

Einsam fuehle ich mich nie, das war schon immer so. Ich habe eine handvoll liebe freunde und einen tollen partner, ich bin aber am liebsten allein oder mit meinem partner zusammen.

Ganz richtig ist es allerdings nicht: in der depression fuehle ich mich einsam: ausgeschlossen und ich sehe eine weltkugel vor mir, in die ich nicht eintreten kann. Das gefuehl ist so sch........, ich wuensche es keinem, du kennst das sicherlich.

Ich kann mir vorstellen, dass das nicht leicht fuer dich ist .....

x 1 #33


F
ich kann mich hier nur einreihen und sagen mir geht es genau so wie vielen wahrscheinlich in diesen Forum. Seit 6 Jahren glaube oder seit min,. 2 Jahren kämpfe ich gegen diese chronische Einsamkeit und das alleinesein an den Wochenenden. Das schlimme ist, man empfindet sein Leben als Normal und man vermisst niemanden.

Aktuell ist es für mich so, dass ich keinen Drang empfinde neue Freundschaften zu suchen. Ich habe mich damit abgefunden alleine zu leben.

#34


A


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Dr. Reinhard Pichler
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