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White-Angel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 10:25 |
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Registriert: 03.Sep.2009, 18:40 Beiträge: 282 Wohnort: NRW
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Hallo, sorry ich bin da nicht der Meinung, dass "Suchehilfe" versäumt hat sich zu trennen. Ich finde es gerade gut, dass sie in ihre Therapie in einer Beziehung ist. Denn hier kann man besser die Probleme bearbeiten. (Ist nur so meine Meinung)
Ich weiß nicht ob außerhalb der Beziehung auch diese Probleme mit Eifersucht hast.
Ich kenne das alles auch so gut. Einer meiner Exfreunde, war am Anfang total eifersüchtig, ich durfte mit niemanden sprechen, mit niemanden tanzen, das volle Programm. Ic h kannte sowas früher nicht, dann kehrte. Ich fügte mich ihm. Hab alles vermieden was ihn eifersüchtig hätte machen können. Dann wendet sich das Blatt. Er fing an zu flirten, erzählte mir wie toll die Frauen wären, wie nett sie sind, wer alles mit ihm was haben wollte, wer mit ihm in den Urlaub fahren wollte. Dann bin ich regelrecht ausgeflippt.
Ich glaub dein Freund braucht einfach nur Bestätigung und will seinen "Marktwert" testen. Ich finde es nicht ok, wenn er so offensichtlich mit anderen flirtet. Hast du ihn mal gesagt, wie du dich dabei fühlst.
_________________ Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten!
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vent
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 13:58 |
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White-Angel hat geschrieben: Hallo, sorry ich bin da nicht der Meinung, dass "Suchehilfe" versäumt hat sich zu trennen. Ich hätte es nachträglich gerne in "auf Distanz gehen" geändert, aber ein Edit gibt es nicht, was steht, steht. Da aber der junge Mann selbst nach längerer Beziehung sein Verhalten nicht ändert, wäre die frühe Trennung m.E. - milde ausgedrückt - kein Fehler gewesen. Ich glaube nämlich nicht daran, dass unter diesen Umständen alle Menschen, und zwar auch diejenigen, die keine Angstprobleme haben, diese Art der Beziehung akzeptieren und sich vom Partner verstanden, respektiert usw. fühlen könnten. Suchehilfe hat geschrieben: Mein Ex hat jede Frau die in seinen Augen attraktiv war, angelächelt Suchehilfe hat geschrieben: ... daß sich diese Szenen wiederholen und meine Wunden noch größer werden Ich denke Verlustängste haben nicht unbedingt mit anderen Menschen zu tun, sie kommen auch in verhältnismäßig unsinnigen Situationen hoch, sie sind sicher schon in der Zeit vor dem Ex, wenn auch vielleicht in ihrer latenten Form, vorhanden gewesen. Suchehilfe hat geschrieben: Mache seit 1 Jahr auch eine Verhaltenstherapie, hat mich aber bis jetzt in dem Punkt nicht so viel weitergebracht wie gedacht weil das Problem ja auch mit meinem Freund zusammenhängt..
Wenn nach einem Jahr keine Besserung eintritt , warum es dann nicht anders probieren, konsequenter? Es geht ja darum zu lernen, sich in für sich selbst unangenehm und unvorteilhaft empfundenen Situationen angemessen zu verhalten, im eigenen Interesse handeln und allen anderen, dessen Verhalten man als verletzend empfindet, einen Riegel vorzuschieben. Wenn man so weit ist, verlieren diese Situationen von alleine an ihrer Dramatik. Und dann kann man auch ganz spontan entscheiden, was für einen gut ist: Ja oder Nein, Pro oder Contra, und das ohne Angst und ohne Reue.
Das hier kommt mir einem Schiff gleich, in das immer neue Lecks geschlagen werden, wobei die Therapie dem Ausschöpfen des eindringenden Wassers mittels eines kleinen Eimers zu vergleichen wäre. Aufgrund der ungünstigen Umstände kann die Therapie nicht effektiv genung sein. Es gibt m.W. etliche Therapeuten, die in solchem Fall ganz klar sagen würden: Das hier bringt nichts, ändere deine Lebensumstände. Andere wirken vielleicht in der Richtung: egal welchen Entschluß der Patient fasst, er sollte immer so ausfallen, dass - subjektiv gesehen - dadurch keine weitere Nachteile für ihn selbst entstehen.
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White-Angel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 14:12 |
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Registriert: 03.Sep.2009, 18:40 Beiträge: 282 Wohnort: NRW
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Ja ok, mit auf Distanz gehen kann ich auch zustimmen. Etwas Abstand bringt meist auch mehr Klarheit.
Mit der Therapie, hatte ich auch so meine Probleme, ich hatte lange Gesprächstherapie, was mir nix gebracht hat und mache jetzt Gruppentherapie. Hoffe, es bringt was.
Ja , es gilt das Selbstbewußtsein zu stärken und vorallem hier Grenzen zu setzen. Sich nicht verletzen zu lassen und zu sagen Stopp, bis hier her.
Ist nicht einfach, ich kämpfe auch jeden Tag damit!
_________________ Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten!
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Chaosfee
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 14:24 |
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Ich finde den Spruch auch ziemlich blöde von Ihm....die Leute zu erfassen....ist doch nur ne Ausrede um glotzen zu können.
Klar schaut man die Leute an die einem so entgegen kommen auf der Strasse oder so...aber wenn dieser Mensch doch fremd ist, schaut man doch nur flüchtig....
Ich würde auch auf Distanz gehn und nicht mehr mit ausgehn....solche erlebten Dinge kratzen doch erheblich am Selbstbewusstsein und man reagiert über..
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Suchehilfe
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 22.Feb.2010, 20:49 |
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Registriert: 19.Feb.2010, 19:49 Beiträge: 11 Wohnort: München
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Hallo Vent,
das kann gut sein, daß ich den Zeitpunkt verpaßt habe zu gehen gleich am Anfang..Kann ich es in der Beziehung trotzdem so drehen, daß er sich mir gegenüber respektvoll verhält? Oder daß ich über diese Veretzung hinwegkomme?Warum glaubst Du das das Schauen nicht das eigentliche Problem ist?Er hat sogar angeboten eine Paartherapie mit mir anzufangen daß wir beide an uns arbeiten können.In der Verhaltensthrapie geht es darum mein Selbstbewußtsein zu stärken und daß ich lerne gut mit mir umzugehen.
Viele Grüße und danke für Eure Meinung.
PS: er schaut auch Männer und Kinder an (alles was ihn interessiert oder neugierig macht) aber bei Frauen ist der Blick einfach länger und intensiver meiner Meinugn nach.
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vent
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 00:37 |
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Hallo Suchehilfe,
Suchehilfe hat geschrieben: ..Kann ich es in der Beziehung trotzdem so drehen, daß er sich mir gegenüber respektvoll verhält? wenn du dich selbst respektvoll behandelst, werden es dir manche Leute automatisch nachmachen, und gegen alles andere wirst du dich wiederum automatisch abgrenzen können. Ich finde den Rat von Chaosfee gut, setz dich den für dich unangenehmen Situationen nicht mehr aus, dein Wohlbefinden ist wichtiger als eine Rolle als Begleiterin. Suchehilfe hat geschrieben: Oder daß ich über diese Veretzung hinwegkomme?Warum glaubst Du das das Schauen nicht das eigentliche Problem ist? Das größte Problem sehe ich in der Art, wie du auf die für dich unangenehmen Situationen reagierst. Ich meine dass man man erstarrt, Panik kriegt usw. ist u.U. eine übliche Reaktion, die Schwierigkeit sehe ich aber darin, dass das einen inneren Konflikt in dir verursacht und du dich ev. darum (konsequent) bemühen solltest, dass sich diese Situationen nicht mehr wiederholen und eine für dich akzeptable Lösung auf der Partnerschaftsebene gefunden wird. Vier Jahre sind eine lange Zeit, ich dachte zunächst es wäre nur ein Jahr, da habe ich mich wohl überlesen. Suchehilfe hat geschrieben: Er hat sogar angeboten eine Paartherapie mit mir anzufangen daß wir beide an uns arbeiten können. Das würde ich erst dann tun, wenn du deine eigene Therapie erfolgreich abgeschlossen hast... Suchehilfe hat geschrieben: In der Verhaltensthrapie geht es darum mein Selbstbewußtsein zu stärken und daß ich lerne gut mit mir umzugehen. Genau, und wenn sie nicht anschlägt, versuche doch - wie White-Angel - eine Gruppentherapie. Durch neue Kontakte und gemeinsames Üben kann man sicher sehr schnell viel Abstand zu der Problematik gewinnen. Suchehilfe hat geschrieben: Viele Grüße und danke für Eure Meinung.
Ich schätze wir haben uns hier nicht aus purem Zufall zusammengefunden... mehr oder weniger hat oder hatte jeder schon ähnliche Probleme und musste erst lernen sich gegen ungünstige Faktoren abzugrenzen.
Na ja, wir schaffen das schon alle irgendwann,...
Auch dir besten Dank für die Gelegenheit mal wieder im eigenen Stehgewässer kräftig umrühren zu können...
Liebe Grüße.
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GastB
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 11:58 |
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Registriert: 30.Jan.2008, 01:18 Beiträge: 5384
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Ich kann da vent nur Recht geben, @ Suchehilfe:
Du reagierst aufgrund deiner eigenen Geschichte, wo du anscheinend/vermutlich (?) als Kind zu wenig sichere Liebe bekommen hast, mit Verlustangst, anstatt mit "zur Hölle mit dir!",
oder wenigstens damit: "Mittlerweil macht es mir kaum noch Spaß mit dir irgendwohin zu gehen wo viele Leute sind/attraktive Frauen weil ich immer Angst habe daß sich diese Szenen wiederholen und meine Wunden noch größer werden." + "Ich empfinde dein Verhalten als respektlos mir gegenüber. Entweder du änderst das grundlegend oder ich gehe nicht mehr mit dir weg."
Das heißt natürlich keinesfalls, dass du dann nur noch zu Hause mit ihm ins Bett gehen solltest und dich quasi als Geliebte verhalten würdest. Ich würde seine Reaktion auf die obige klare Ansage, d.h. sowohl seine verbale Reaktion als auch seine nachfolgenden Verhaltensweisen in den darauffolgenden Wochen bis Monaten beobachten. Wenn sich das nicht grundlegend ändert, würde ich ihm den Stuhl vor die Tür setzen.
Entweder er liebt dich genügend und ist bereit, sein Verhalten zu überarbeiten und dich als deine Partnerin grundlegend mit Respekt zu behandeln, oder er tut es nicht, aber was willst du dann mit so einem "Partner"? Wenn er sich wie ein Junggeselle verhalten will, kann er das haben - als Junggeselle, ohne feste Partnerin.
Man braucht bzw. sollte keine Angst haben, jemanden zu verlieren, der einen respekttlos behandelt. Andernfalls ist das nur emotionale Abhängigkeit, aber keine Liebe. So jemanden sollte man von sich aus wegschicken.
Das sollte m.E. auch das Ziel einer Therapie sein. Falls der Therapeut/die Therapeutin nur darauf hinarbeitet, dass man Demütigungen, Respektlosigkeiten besser oder gar locker ertragen kann, und zwar wohlgemerkt von einer Person, die vorgibt, einen zu lieben und die man sich freiwillig in seine nächste persönlichste Umgebung holt, dann sollte man m.E. den/die Threapeuten/in wechseln anstatt die Gefühle.
Alles Gute
GastB
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GastB
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 23.Feb.2010, 12:08 |
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Registriert: 30.Jan.2008, 01:18 Beiträge: 5384
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edit:
und dich als seine Partnerin grundlegend mit Respekt zu behandeln
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Suchehilfe
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Betreff des Beitrags: Hallo Verfasst: 28.Feb.2010, 22:59 |
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Registriert: 19.Feb.2010, 19:49 Beiträge: 11 Wohnort: München
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vielen Dank für Eure guten und ausführlichen Beiträge....Ich bin so froh das Forum und Euch gefunden zuhaben..Mir geht es seitdem wesentlich besser, bin innerlich stärker geworden und ich vertrete mich auch besser in der Beziehung. Weiß auch sicherer was ich will und was nicht und stehe auch dazu...Werde nun meine Grenzen neu definieren und mehr auf mich schauen und dann mal sehen was passiert. Halte Euch auf dem Laufenden..
Ganz herzlichen Dank nochmal an Euch alle!!
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