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200927.10




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hallo ihr lieben,

Ich habe ein großes Problem. Seid 4 jahren leide ich unter einer mittelschweren Form von angst mit depression vermischt. seid 3 jahren kenne ich meinen freund und liebe ihn auch. Wenn es mir schlecht geht oder vor allem große veränderungen wie Umzug oder neue Asbildung anstehen, kommen mir auf einmal gedanken ich würde meinen freund nicht mehr lieben. das macht mir solch eine furchtbare angst. wir haben uns schon so viel gemeinsam aufgebaut. die familie sagt ich solle auf solche gedanken nichts geben, aber sie lösen solch eine große angst aus.was ist wenn ich ihn niht mehr liebe oder hat das nur mit meiner angststörung zu tun?ß? und ich fange dann an zu grübeln dass es doch einen grund haben muss , dass ich solche gedanken habe. ich hatte das am anfang unserer beziehung schon einmal. da wollte ich diese schon beenden. das geht dann bei mir immer moch in eine trauer und verzweiflungsphase hinein... furchtbar. Wenn ich angstfrei bin, es mir also besser geht, dann fühle ich auch wieder liebe. Aber mometan habe ich wieder diesen angstgedanken und er lässt mich verzwefeln. kennt jemand von euch das? Bitte antworten

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Danke2xDanke


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Berlin
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  28.10.2009 11:57  
Hallo spaglie,

dieses Gefühl kenne ich nur allzu gut! Habe auch mit Depressionen und Angst zu tun! Ich denke, dass man manchmal keine Liebe empfinden kann, aufgrund der Depressionen. Sobald es einem besser geht, empfindet man wieder mehr für den Partner!

Danke2xDanke


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Niedersachsen
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  28.10.2009 14:47  
Hallo liebe Spaglie,

interessant, was Du da schreibst, mir gehts nämlich auch so und ich wusste bisher nichts von diesem Zusammenhang. Ich habe immer wieder mal Phasen, in denen ich "null Bock" habe auf meinen Partner, obwohl ich ihn liebe. Dann nervt mich einfach alles und ich würde am Liebsten alles hinwerfen... es dominiert dieser Gedanke "Du solltest lieber allein sein, warum weiß ich nicht"... ich denke, ich habe eine Vermutung: Ich bin mit mir, dem Leben und allem nicht zufrieden, leide unter Depris und unterstelle jedem und allem was Schlechtes. Damit lasse ich nicht zu, dass es mir gut geht. Ich suche das berühmte Haar in der Suppe, das es vielleicht nicht gibt. Mein Lösungsversuch ist, gegen die Depris anzugehen. Und das kann ich Dir auch nur empfehlen. Denn gehts Dir besser, läufts auch alles besser!

Danke5xDanke


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  05.11.2009 12:25  
Hallöchen ihr Lieben,

ich bin neu hier und muss gleich mal was dazu schreiben. Deine Schilderungen finde ich auch mehr als interessant. Eigentlich bin ich ein Mensch, der wahnsinnig viel liest über die Psyche und ihre Störungen aber auf den Gedanken, dass vieles mit der Angst vor Nähe zu tun haben könnte bin ich erst kürzlich gekommen. Mir gehts da ganz genauso wie euch...ich hatte plötzlich diesen Gedanken und diese Zustände, was mich dann richtig in eine Depression reinstürtzte. Allerdings fühlte ich mich damit wahnsinnig alleine - bisher. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass es anderen Menschen auch so geht. Wie eine Außerirdische unter den ganzen Menschen. Grauenhaft. Wie man damit umgehen kann? Das würde mich mal interessieren. Erst vorgestern trat wieder dieser extreme Zustand auf, der mich Anfang des Jahres in diese Depri stürzte. Aber jetzt, wo ich das hier alles lese, kehrt plötzlich erstmal Ruhe in mich. Ich bin nicht alleine. Ich kann mir zwar noch nicht erklären, warum diese panische Angst aufgetritt aber ich will es herausfinden. Bei mir ist es so, wenn ich in diesem Zustand bin und mein ganzer Brustkorb brennt, mir dieses Gefühlschaos die Luft abschnürt und ich völlig panisch werde, mir jegliche Berührung, vor allem von den Menschen die mir nahe stehen, einfach nur richtig weh tut, ich ertrage es nicht...dann denke ich immer ich liebe Sie nicht....Ein Teufelskreis...

Wie geht es euch damit? Wie nehmt ihr diese Situationen wahr?

Liebe Grüße
Moonlight

Danke1xDanke


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  28.12.2009 17:29  
Hallo!

Ich bin neu hier und es hat lange gedauert, bis ich mich hier wirklich angemeldet habe. Ich antworte explizit auf diesen Threat, weil es mir genau so geht.

Zu mir: Ich leide wohl schon sehr lange an einer [url=http://www.lebenshilfe-abc.de/angst-generalisiert.html]generalisierten Angststörung[/url]. Erkannt und in Behandlung bin ich aber erst seit einem Jahr. Es hat damals genau mit dem beschriebenen Problem angefangen, ich dachte ich müsste meine Freundin verlassen. Ich hab die ganze Nacht wach gelegen und musste wie unter Zwang darüber nachdenken, wie ich Ihr das sagen könnte. Gott sei Dank bin ich dann zwei Tage später erst einmal zu meiner Mutter gegangen, die dann meinte: "Das ist nicht normal, geh zum Arzt". Der hat dann auch gemeint, dass sich das nach einer Angststörung anhört.

In Kurz: Ich hab regelmäßig Panik-Attacken und oft sehr lange Angstzustände. Eine erste Therapie hab ich im Oktober abgebrochen, weil mich der Arzt überhaupt nicht verstanden hat... Wenn man sich richtig mies fühlt und der Therapeut dann im Grunde nur meint (zwischen den Zeilen gesprochen) "Alles kein Problem, ganz locker, ich zieh hier meine Psychologen-Nummer durch, Du machst mal ein paar Entspannungsübungen und dann ist das ganze im Nu wieder weg", dann ist das nicht gerade Ziel führend. Ich bin jetzt wieder auf der Suche nach einem neuen Therapeuten.

Wenn ich keine Angst oder Panik habe, ist alles in Ordnung in meiner Beziehung. Aber dann, ganz plötzlich bekomme ich Gedanken, dass ich sie verlassen müsste, weil ich sie nicht mehr liebe. Ganz urplötzlich fange ich an über alles Mögliche in der Beziehung nachzudenken. Wie könnte ich Schluss machen, was sollte ich sagen usw. Ich bin echt total am Ende.

Ich muss dazu sagen, dass meine normale Reaktion in einer solchen Situation ist, mich in mich zurück zu ziehen. Ich meine, was könnte Sie auch schon großartig tun? Wirklich helfen kann sie mir nicht. Sie ist Krankenschwester und versteht meine Situation. Sie unterstützt mich wo sie nur kann. Aber ich habe Angst, dass meine Situation die Beziehung in den Abgrund reißt.

Wir sind dieses Jahr zum 2. Mal umgezogen, in die Nähe meiner Arbeit. Sie hat sich wegen mir einen neuen Job gesucht und sie ist jetzt ca. 80 Km weit von zu Hause weg. Das kommt dann noch dabei, dass ich sie mit hier hin gezogen habe und nun plötzlich Schluss machen will. Das ist dann noch ein weiterer Schwung am Rad, von dem ich nicht weiß wie ich es anhalten soll.

Ich stehe wirklich kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Heute war es wieder so schlimm, dass ich von der Arbeit nach Hause bin, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.

Seit ca. 1 Woche nehme ich Antidepressiva. Ich hab schon gelesen, dass sich die Symptome in den ersten 2-3 Wochen sogar noch verschlimmern können bevor es hilft. Ich hoffe, dem ist wirklich so.

Habt Ihr Tips wie ich mit der Situation umgehen soll? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

Danke von einem Neuling, der echt am Boden liegt.



  28.12.2009 18:51  
Also ich würde tatsächlich darüber nachdenken, wie häufig das Gefühl von Trennung präsent ist.
Sollte es tatsächlich oft sein, wäre zu überlegen, ob die Beziehung nicht doch unglücklich ist.
Zitat:
Gott sei Dank bin ich dann zwei Tage später erst einmal zu meiner Mutter gegangen, die dann meinte: "Das ist nicht normal, geh zum Arzt". Der hat dann auch gemeint, dass sich das nach einer Angststörung anhört

Ich denke bei der Entscheidung sollte auch keine Mutter das Sagen haben.



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Lindlar
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  29.12.2009 12:40  
Hallo!

kenne diese Gedanken. Habe seit ca 2 Jahren Angstzustände . Bin seit 2,5 Jahren verheiratet. Mein Partner tut wirklich alles für mich. Auch ich habe manchmal die Gedanken, dass ich ihn nicht mehr liebe und glaube das dies evt auch der Auslöser für die Angstzustände sein könnte. Blöde Gedanken! Wenn er nicht da ist vermisse ich ihn ganz doll und wenn ich mir vorstelle er hätte eine neue Freundin bin ich ganz schön eifersüchtig. Weiß nicht woher diese negativen Gefühle kommen.

Kennt ihr das denn auch, manchmal dieses Gefühl zu haben ihr seit Gefühlskalt? kann die gemeinsame zeit mit meinem Mann manchmal gar nicht genießen, fühle nichts und seine Liebe engt mich ein.

Lg

Danke1xDanke


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  05.01.2010 17:51  
Hi
Es ist schön Leute zu treffen denen es auch so geht..

ich kann eure Ängste sehr sehr gut verstehen!
Ich bin schon 5 Jahre mit meinem Freund zusammen und denke sowas immerwieder, was für mich ganz schrecklich ist.
Diese Gedanken kamen mir immermal wieder so unbewußt in den Kopf..dass ich ihn nicht richtig liebe..dass ich unglücklich bin..etc.aber immer unbewußt so dass ich mir darüber nie gedanken gemacht hab weil ich ja glücklich bin. Jetzt kommt es auch mal vor dass mir diese Gedanken dann wieder bewußt einfallen und dann bekomm ich total die Panik dass ich ihn vielleicht wirklich nicht lieben könnte und denke dann ich muss sofort schluss machen, das macht mich dann echt fertig. Nur wenn ich dann über das Beenden der Beziehung nachdenke will ich das nicht weil ich mir keinen anderen Vorstellen kann, weil wir einfach so unheimlich gut zusammen passen und es einfach immer alles toll mit ihm war/ist. Wir ergänzen uns so gut und sind doch auch so gleich, er ist der liebste Mensch den ich kenne und er trägt mich auf Händen.
Wenn ich mir darüber Gedanken mache schaue ich auch oft in solchen Foren nach ähnlichen Themen, wenn ich dann etwas negatives lese bekomme ich wieder total die panik schluss machen zu müssen aber wenn ich etwas positives lese bin ich froh und glücklich dass ich mit ihm zusammen bleiben kann, total bekloppt
Und dann denke ich auch immer wieder woher weiß ich denn dann das alles so richtig ist und ihn nicht vielleicht doch nicht liebe und alles fängt wieder von vorne an.
Nach einer so langen Zeit in einer Beziehung hat man nicht immer kribbeln oder ein unheimlich überschwängliches Gefühl im Bauch sondern man fühlt sich einfach Wohl mit dem anderen, das weiß ich ja auch eigentlich aber manchmal bekomm ich einfach angst dass ich später nicht glücklich sein könnte.
Wie kann ich mir denn sicher sein? Ich weiß doch dass er perfekt für mich ist!

Wieso macht man sich das Leben so schwer wenn es eigentlich so schön sein könnte?

Danke1xDanke


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  27.09.2010 08:33  
Hallo ihr Mitfühlenden!

Gut dass ich mal eine Seite finde, wo alle so denken wie ich, das tut unwahrscheinlich gut zu hören.
Ich hab genau das selbe Gefühl meinen Freund verlassen zu müssen oder das ich ihn nicht mehr liebe. So ein kaas, es gibt in unserer Beziehung rein gar nichts was schlecht wäre, und er versteht mich so gut und tut sich richtig runter für mich. Er macht alles mit mir.
Es ist nicht leicht mit so jemanden zusammen zu sein, der denkt er liebt ihn nicht mehr.
Blöderweiße muss ich immer wenn ich des denk ihm darüber berichten und in in Arm nehmen. Oh mann, das Gefühl ist so furchtbar ich weiß nicht mehr wie ich damit umgehen soll. Ich hab so Angst, dass ich ihn irgendwann wirklich mal verlass, aber des will ich ja gar nicht.

Hilllllllllllllllllllfffffffffffffeeeeeeee!!



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berlin-hellersdorf
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  27.09.2010 23:35  
Hallo mir geht es ähnlich und ich stelle mir dauernd auch die Frage:

Liebe ich meine Partnerin überhaupt oder ist es doch nur diese Bindungsangst ?

Wie differenziere ich das denn?
Woher weiß ich ob ich sie wirklich liebe oder ob es an mir liegt?
Bestimmt blöde ausgedrückt hoffe ihr versteht das

Danke3xDanke
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