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Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Wegen PAs nicht mehr zur Schule
BeitragVerfasst: 24.Jan.2011, 18:44 
Offline

Registriert: 24.Jan.2011, 18:20
Beiträge: 2
Hey leute,
ich weiss net genau wie ich alles erklären soll.
im vorraus schonmal sorry für meine Rechtschreibung :)
Ich leide auch seid ca 1.5 JAhren an panikattacken, und ich weiss genau was ihr alle für Gefühle beschreibt ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Ich habe auch schon Schule verweigert wegen Panik bzw. konnte nicht hingehen.
Ich bin auch beim Therapeuten und kann es jedem empfehlen der noch keinen hat.
Mhm ich weiss nicht genau wie ich das alles erklären könnte, also bei mir leuft viel auf Panik heraus, wie zum beispiel Angst jemanden zu verlieren, Angst zu versagen........ unsw auch das mit ''ich habe Angst umzukippen kenne ich zugut''.

Hier ein paar Worte die euch villeicht helfen könnten.
Also überlegt euch ganz genau warum ihr eigentlich Panik habt wann sie angefangen hat aus welchem grund unsw.
Bei mir zb. ich war immer der schwächste von allen ein kleine pimpf sozusagen, zudem kommt ein schwerer unfall den ich mit 13 hatte mit 4 ops 5 wochen Krankenhaus usw.
Naja wenn ihr euch mal den waren Grund euer Panik vor Augen führt (bei mir Angst wieder zu versagen, wieder schlecht zu sein ((in der Schule)) wieder der schwächste zu sein usw.) ist das schonmal ein großer Schritt.
Dann empfehl ich euch wirklich Hand aufs Herz Ausdauersport bringt wirklich was! Ich geh wenn ich die schlimmsten Fächer habe sogar vor der Schule Joggen, einfach aus dem Bett quälen und ab die Post. Ihr werdet schnell merken das ihr schon auf dem Schulweg viel entspannter seid.
Ich hab das glück und darf in vielen Unterrichts Stunden essen, wie uns Mutter Natur in die wiege gelegt hat geht essen und Angst haben zusmmen nicht, so beruhigt das sehr.
Entspannungsverfahren mit der Atmung empfehle ich euch, natürlich so das es niemand mitbekommt (ich weiss das, dass immer son Thema ist :))
Wenn es geht informiert euren Lehrer/inn über euer Leiden (aber wirklich nur wenn es euch nicht zu schwer fällt).
Wenn ihr mit eurem Lehrer/inn gesprochen habt erlaubt diese/r euch bestimmt auch jede Stunde mal aufs Klo zu gehen (frische luft ist gut).
Ansonsten die kleinen Tricks wie sie bestimmt jeder von euch kennt.... mal kurz aufstehn was wegschmeißen etc.
Was ich euch ansonsten wärmstens empfehlen könnte wenn ihr wie ich auf psychophamarka (oder wie es geschrieben wird) verzichten wollt, ist zum ersten Baldrian und zum zweiten Lasea lavendelöl Kapseln ich nehme derzeit beides und bin überzeugt, auch wenn lasea kein notfall mittelchen für dann wenn mans braucht ist, wirkt dieses nach 2 Wochen wirklich gut.

Ich weiss das jeder für sich selber entscheiden muss was gut ist und was einem hilft.
Aber ich hoffe ihr könnt villeicht etwas wenigstens daraus mitnehmen.
Glaubt mir ich weiss genau was euer leiden ist ich bin 17 jahre alt und habe wirklich schon viel *beep* miterleben müssen.



feetback wäre toll und wenn ihr nochma mit mir schreiben wollt wäre auch super!
golo@reindel.de

viel Glück euch allen UND IHR SCHAFFT DAS!!!
gruß
Golo


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 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wegen PAs nicht mehr zur Schule
BeitragVerfasst: 24.Jan.2011, 19:20 
Hey.

Vielen lieben Dank für deine Tipps. ;-)

Psychopharmaka vermeiden ; ist vielleicht eine gute Sache,denn immerhin eine Menge Chemie,die man sich dann Tag für Tag reinhaut,aber ich muss ganz ehrlich sagen,wenn es nicht anders geht,sollte man es ausprobieren.
Bei mir war es anfangs auch so ; ich habe mich immer gegen Medikamente geweigert,nicht zuletzt deshalb,weil ich eben auch davor wieder so eine enorme Panik hatte,hauptsächlich wegen der Nebenwirkungen.
Irgendwann wurde meine Angst jedoch immer schlimmer und schlimmer ( hätte selber nie gedacht,dass es überhaupt man so schlimm werden kann ) bis ich schließlich als Notfall ( freiwillig ) in die Klinik kam und dort wurde ich dann auf Medikamente eingestellt ( ebenfalls freiwillig ) in der ersten Woche habe ich es noch verweigert,ich wollte es auch "ohne alles" schaffen,quasi alleine alles schaffen,das Einzige was ich zuvor mal genommen hatte,war ab und an Baldrivit600 ( also Baldrian ) aber irgendwann konnte ich nicht mehr und habe dann sogar drum gebeten,Medikamente zu bekommen,es zumindest mal auszuprobieren,und ich kann euch sagen,seitdem war es kein Vergleich mehr zu vorher und im Enteffekt bin ich sogar richtig froh,dass ich mich drauf eingelassen habe.
Klar,habe ich auch jetzt noch Momente,in denen es mir schlecht geht,und die Angst ist nicht ganz weg durch die Medikamente.
Weiß Gott nicht.
Ich habe immer noch ziemliche Angst,das Haus zu verlassen,etc.etc. aber dennoch muss ich sagen,dass die Medikamente mir schon eine große Hilfe sind.
Bitte,versteh mich nicht falsch ; ich finde es gut,wenn man es erstmal ohne die Hilfe oder die Unterstützung von Medikamenten schaffen will,aber wenn es nicht mehr geht,dann sollte man die Medis net grundsätzlich verweigern,denn ich sag mal so,ein verdammt hoher Blutdruck,durch eine Angstattacke nach der anderen,ist auch nicht gut für den Körper ; ich denke,das steht ausser Frage!

Darf ich fragen,ob du denn noch zur Schule gehst ?
Du schreibst,dass du eine Therapie machst ...imwieweit hilft dir die Therapie ?
Was genau machst du für eine Therapie ?

Ich bin seit einigen Jahren schon bei meiner Therapeutin und bei mir hat es bisher nichts gebracht ; es ist nach einiger Zeit eher schlimmer geworden.
Dazu wäre es sicherlich auch erwähnenswert,dass jeder eine andere Geschichte hat ; Angst ist ja nicht gleich Angst.

Grüße euch alle ganz lieb.
Nicky. (:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wegen PAs nicht mehr zur Schule
BeitragVerfasst: 26.Jan.2011, 22:04 
Offline

Registriert: 24.Jan.2011, 18:20
Beiträge: 2
Natürlich soll sich keiner noch mehr Leid antuhen als er schon hat.
Ich habe halt das Glück das ich schon immer nen kleiner (mittlerweile großer xD)
Kämpfer bin und mich dafür entschieden habe auf Medikamente zu verzichten.
Ich denke auch wenn es wirklich hart ist, offen mit der Panik umzugehen als sie in sich reinzufressen und zu Hoffen das niemand etwas bemerkt.
Ich spreche natürlich nicht davon es jedem zu erzählen aber villeicht euch mit Leuten darüber zu unterhalten denen ihr vertrauen könnt. Ich weiss natürlich auch das es für fast alle die solche Probleme nicht haben schwer nachzuvollziehen ist wie sich eine PA anfühlt.
Trotzdem denke ich darüber sprechen ist allemal besser als es immer in sich hineinzufressen.
Ich verstehe halt nicht ganz inwiefern du dein Haus nichtmehr verlassen kannst?
also garnicht oder geht das schon mal zum einkaufen in die Stadt oder mit Freunden treffen oder so ?

Zu deinen Fragen:
Ja ich gehe immernoch zur Schule wiegesagt ich bin eine Kämpfer-Natur und will mich von meinem schlimmstem Feind wenn ich so sagen kann nicht unterbuttern lassen.
Zumindest versuche ich immer wenigstens zu den Unterrichtsstunden zu gehen die für mich weniger stressig sind.
Ich habe halt im Mo. das Glück und habe so einen Höhepunkt sage ich jezt mal, ich mache sehr viel ausdauer Sport was es für mich wirklich bringt (empfehle ich übrigens allen anderen). Ich hab jezt ne harte zeit hinter mir die Trennung mit meiner Freundinn hat mich sehr mitgenommen, da sie mich für alles verantwortlich sah. Mitlerweile habe ich eingesehn das ich nicht immer ganz korrekt zu Ihr was aber dennoch nicht Schuld an ALLEM hatte, naja wiegsagt war sehr schlimm da sie in alles eingeweiht war, und so habe ich eine Vertrauensperson verloren.

Zu deiner Frage mit meiner Therapie,
ja mhmm bringt schon was allein das ich mir einen von der Seele reden kann. Zudem kann ich das Thema immer frei bestimmen.
Mein Therapeut macht legedlich, meine Fragen beantworten, er stellt fragen die ich beantworte und geht auf Themen ein gibt mir Tipps und so.
Also der hat wirklich gut ahnung und ich habe auch nicht das Gefühl das er die ganze Sache schlimmer macht nein im gegenteil, mir werden dadurch nur Dinge klar die ich vorher garnicht oder anders gesehen habe.

Zu dem anderen Ding dein Zustand (wenn ich das so nennen darf) wurde schlechter mit der Therapie..... Ich denke, und korrigiere mich bitte wenn ich falsch liege, das liegt villeicht daran (bei mir war es der Fall) das man einfach begreift wie schlecht es einem geht und in welch einer Lage man sich befindet und wie aussichtslos diese ist. Ich habe einfach eingesehn das ich Probleme habe, vor dennen ich früher davon gelaufen bin.
dadurch wurde auch mein Zustand vorerst (3-6 Monate ca.) schlechter.

Mhm ich kann deine Lage echt schwer einschätzen gehst du denn noch zur Schule ?
wiealt bist du (wirklich nur wenn du es sagen möchtest) würde mich interresieren.

Schöner gruß an alle !
Golo


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 Betreff des Beitrags: Re: Wegen PAs nicht mehr zur Schule
BeitragVerfasst: 27.Jan.2011, 17:44 
Hallo.

Ja,das ist auch gut,wenn es sich so in Grenzen hält,dass man drauf verzichten kann.
Wenn es so schlimm ist ,-du beispielsweise keine ruhige Minute mehr hast,ständig am brechen bist,oder sonstige "Belgeiterscheinungen" hast-,ist es sicherlich auch mal ganz gut,auf Medikamente zuzugreifen. Denn es bringt ja nichts,wenn man sich so quält.
Natürlich kommt das aber immer genau aufs jeweilige Krankheitsbild an,etc.
Für dich freut es mich natürlich,dass du es ohne schaffst. ;-)

Vor einigen Monaten war jeder Weg noch ein Kampf für mich ; selbst mal "eben" einkaufen,wurde dann schon zu einer echten Herausforderung.
Mittlerweile geht das schon ganz gut,zwar habe ich auch davor ziemlich Angst,aber es ist nicht mehr ganz so extrem,wie vor der Klinik.
So weitere wichtige Sachen,wie Arzttermine,Therapien,etc. klappen mehr oder weniger.
Mittlerweile.

Sport kann man manchmal in der Tat befreiend wirken.
Vorallem in Bezug auf Ängste kann es zudem auch recht gut sein,wenn man zumindest versucht,ab & zu Sport zu machen.
Was genau meinst du mit " zu den Unterrichtsstunden,die für dich weniger stressig sind " ; in der Schule kann man doch nicht kommen & gehen,wann man will,oder ?

Wielange bist du denn schon in der Therapie ?
Ist das eine Verhaltenstherapie,die du dort machst ?

Ich weiß nicht genau,wodurch mein Zustand schlechter wurde.
Mag sein,dass es auch nicht direkt an der Therapie lag.
Ich denke,das war zudem auch ein Zeitraum,in denen viele Dinge zusammen kamen und letztendlich ging dann auf kurz oder lang so gut wie gar nichts mehr.

Ich gehe momentan nicht mehr zur Schule.
Bin 19 & du ?
Im April ist noch ein stationärer Aufenthalt in einer Fachklinik geplant und dem Ganzen blicke ich schon relativ hoffnungsvoll entgegen...

Liebe Grüße,Nicky.


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 Betreff des Beitrags: Re: ...
BeitragVerfasst: 06.Mär.2011, 23:53 
Offline

Registriert: 06.Mär.2011, 20:50
Beiträge: 7
Sharon hat geschrieben:
Hallo,
ist das schön endlich nicht mehr alleine zu sein ...
ich habe jetzt seit knapp 9 Monaten diese Panikattacken.
Es ist gott sein Dank schon besser geworden, aber immer wieder habe ich diese Angst vor der Angst ..
ich mache nach der Schule(falls ich überhaupt mal gehe) so gut wie gar nichts mehr...bin immer froh wenn ich in der "sicheren" Umgebung bin.
Habe jetzt zum Glück einen Therapieplatz bekommen und hoffe das ich mithilfe der Therapeutin es schaffe mein Gehirn wieder umzuprogrammieren!!

Wenn ich mit Freunden spreche können die meine Symptome nur schwer nachvollziehen,aber wenn ich hier mit euch spreche wisst ihr genau wovon ich rede.
Habt ihr auch so gefühle von unwirklichkeit manchmal??
Das ihr das gefühl habt ihr seid nicht in eurem Körper drin?

lg Sharon


hi, ich fùhle mich auch so, als ob alles unwirklich sei und ich in einen film wàhre


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 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: ...
BeitragVerfasst: 07.Mär.2011, 00:07 
[/quote]

hi, ich fùhle mich auch so, als ob alles unwirklich sei und ich in einen film wàhre[/quote]

So habe ich meistens gefühlt,bevor ich in der Klinik war oder vielmehr seitdem ich Medis nehme ; seitdem habe ich es nicht mehr...so gut wie nicht mehr.

L.G.


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