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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 10.Okt.2011, 15:28 
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Registriert: 10.Okt.2011, 00:02
Beiträge: 5
Das hast Du sehr, sehr passend beschrieben . Ich glaube da erkenne ich mich auch wieder.
Power Point hat geschrieben:
:D Ich finde das man da höllisch aufpassen sollte. Denn erst trinkt man weil man Angst hat und nacher hat man Angst weil man schon langsam Entzugsymtome vom Alkohol hat.

Das kann man ganz schnell fehlinterpretieren, weil es schleichend kommt.

Aber das macht ja nix. :D da nehmen wir am nächsten Tag ein paar Kopfschmerztabletten oder Benzodiazepine gegen den Kater und ruck zuck sind wir Polytoxomanisch.

Heisst-Mehrfach Abhängig.

Dann haben wir 3 Probleme .

1. Die Angst

2 Der Alkohol

3 Die Medikamentenabhängigkeit.


Auch ein Weg in den sicheren Abstieg. Wobei ich sagen muss das Alkohol die unangenehme Eigenschaft hat das man sozial unverträglich wird. (Ausfallend- Schlägereien-Pöbeleien-usw)

Bei Medikamenten ist dies anders. Die machen zwar auch abhängig. Doch da weiss noch jeder was er tut. Ist halt nur Easy drauf und entspannt.

Will sagen. man fällt nicht so auf wie beim Alk.

Was soll ich da noch sagen ??? Prost :?: :!: Und guten Rutsch in die Abhängigkeit. :D

Ich persönlich finde es Sch....e. Denn dann hat man nicht nur ein Angstproblem ,sondern auch noch irgendwann ein Alk und Medikamentenabhängigkeitsproblem.


Am besten gar nix von beidem und die Ängste in einer Therapie behandeln lassen. :D :D :D

Kannte einige die es so wie beschrieben gemacht haben. Einige leben nicht mehr. :sad


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 16.Okt.2011, 18:01 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 423
ich habe angst am abend bier zu trinken weil ich weiß, dass meine grenze bei ca. 3 bier ( ein liter ) liegt. bei einem liter bier am abend, kann es schon sein dass ich mich den ganzen tag dannach häßlich fühle. ist schon ein paar mal passiert, an solchen tagen macht mir nichts spaß und ich bringe den tag nur irgenntwie hinter mich. nichts macht spaß, alles ist qual. wenn ich mehr trinke, möchte den nächsten tag am liebsten zuhause bleiben.
ist die einizge lösung dafür nichts zu trinken?


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 16.Okt.2011, 21:03 
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Registriert: 02.Jul.2011, 16:24
Beiträge: 84
wie sehr Alkohol bei PA eine Rolle spielt kann ich nicht im Detail sagen, aber durch meine Erfahrungen im Studium mit Suchtkranken, kann ich sagen, dass bei Alkoholikern, die Angststörungen oft extrem ausgeprägt sind.

Ich habe früher nie viel Alkohol getrunken, aber seit ich richtig heftige PA bekommen habe, trinke ich keinen Tropfen mehr.

Viele Grüße
Sandra :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 17.Okt.2011, 19:41 
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Registriert: 29.Mai.2011, 11:05
Beiträge: 423
an bier stört mich nur dass es dick macht, vielleicht ist das mein problem


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 19.Okt.2011, 14:24 
:D :D :D

Recht haste Sandra :daum :daum :daum :zustim :zustim :zustim


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 06.Nov.2011, 02:10 
Offline

Registriert: 06.Nov.2011, 02:01
Beiträge: 16
hallo Leute,

Ich hab eben wie ihr auch das selbe Problem. Wenn ich fortgeh und merk mir gehts icht gut, trink ich meine 2 bier dann vergess ich die Ängste und am nächsten Tag rächt es sich... Ich bin jz 21 Jahre alt und hab seit ca. 1 Jahr diese PAs. Ich bin ein Mensch mit vielen Freunden, die meine Situation kennen, bin gut integriert, studiere , hab Jobs mach viel Sport also eigentlich steh ich super im Leben. Nur hald ab und zu kommen diese Ängste, wo wir ja mittlerweile alle wissn dass nichts passieren kann nur man in dem Moment einfach die Gedanken nicht kontrollieren kann. Das Alkohol sich schlimmer auf die PA auswirkt liegt ws wirklich daran dass dem Körper nachm Saufen wichtige Dinge fehlen. Flüssigkeit, Salze etc. Mein Therapeut hat mir gesagt Panikattacken können allein duch irgendeinen Vitamin mangel ausgelöst werden.
Bei mir is das Problem , dass ich als Kind Asthma hatte und mit 16 Jahren meine Oma an einer Lungenempolie sterben gesehn habe. Jz hab ich die Angst, dass es mich einfach so wie meine Oma mit einem schnapper abreisst. Ich hab mir schon einige ticks an und wieder abgelernt nur um mich zu versichern dass ich atme ..
Weils grad irgendwie aktuell is. Ich war am Donnerstag saufen und am Fr NM ist meine ,, Freudin'' zu mir gekommen. Ich hab mich den ganzen Freitag so darauf gefreut dass ich sie seh, dass ich komplett auf die Panikattacke vergessen habe. Dann warn wir gestern fort , haben nicht wirklich viel getrunken, und heute beim aufstehen war auch alles kein Problem.Nur als sie dann ging ,fings bei mir schon wieder an mit : bekomm ich eh genug luft, funktioniert das ein und ausatmen noch usw.
Aber ich bin so froh, dass es nicht nur mir so geht.
Vl kann ja dieses Forum ein ,,Hilfsmittel'' sein um diese Ängste zu mindern, lindern und vl irgendwann abzuschaffen...
Weil ich hab echt keine Lust auf weitere ca. wenn alles gutegeht 60 Jahre mit diesem Shit zu leben...

LG
Gregor


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 06.Nov.2011, 16:32 
Hallo Gregor. Da kannste mal sehen was ein bisschen Ablenkung uasmacht ;-) Und !!! Das das alles nur psychosomatisch ist und nix ernsthaftes körperliches. Denn dann hätteste Beschwerden ob mit oder ohne Freundin ;-)

Ist doch schon mal positiv ;-) :D :D :D

Wenn Du noch ein wenig am vertrauen in Deinen Körper arbeitest müßte es auch in der Hinsicht klappen. Mach doch mal ne ambulante Therapie die sich mit Körpererfahrungen beschäftigt.

Da wird das Vertrauen in Deinen Körper gestärkt und Du lernst wieder keine Angst haben zu müssen. Reprogrammierung der schlechten Erfahrunden im Kleinhirn. sozusagen ;-)

Freag mal deinen hausarzt . Der gibt Dir ne Überweisung zum Psychotherapeuten oder die Adresse einer Körpererfahrungsgruppe in deiner Nähe. Wenn Du eh keine Probleme hast wie Du schreibst unter anderen Leuten zu sein ,wäre das doch sinnvoll und Du könntest auch noch neue Freundschaften knüpfen ;-)

GLG Ozonik ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 06.Nov.2011, 18:48 
Offline

Registriert: 06.Nov.2011, 02:01
Beiträge: 16
Ich bin schon in Therapie und probier am Montag Akkuptuntur aus .
Neue Kontakte knüpfen tut man so und so im Studentelebn. außerdem wohn ich mit meinen 2 besten Freunden zusammen, die von meinen Attacken wissn und auch wissn was mich ablenkt und so. Is ganz praktisch so kann ich jederzeit entscheiden ob ich jz allein sein will oder ablenkung brauch..
Aber wenn ich davon lese, dass andre Leute nicht mal mehr ausser haus gehen können, bin ich echt froh, dass ichs nur in ,,leichteren'' Schüben hab


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 Betreff des Beitrags: Re: Panikattacken/Alkohol
BeitragVerfasst: 06.Nov.2011, 19:37 
:D :D :D

Ja . Ich hatte 10 Jahre Angst und Panikattacken und konnte nicht mehr aus der Wohnung. Kam von vielen Todesfällen in der Familie darunter meine Lebensgefährtin und mein 4 Wochen alter Sohn .

Hat 3 Langzeitherapien gebraucht bis das weg war von je 6 Monaten. Kann echt sauübel sein ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alkohol und PA
BeitragVerfasst: 09.Nov.2011, 03:09 
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Registriert: 02.Nov.2011, 02:52
Beiträge: 7
Mario89 hat geschrieben:
"Ob Depressionen, bipolare Störungen und Angststörungen mit einem regelrechten Mangel an Serotonin im Gehirn einhergehen bzw. durch einen solchen verursacht werden, ist umstritten. Gesichert ist jedoch, dass die Symptomatik dieser Störungen durch eine Steigerung des aktuellen Serotoninspiegels deutlich gelindert werden kann." Wikipedia

Das macht Sinn wenn ich mir meine Situation ansehe.
Ich trinke mir gehts gut und am nächsten Tag gehts mir immer schlecht.
Je nachdem wieviel ich am Vortag getrunken hab umso schlimmer wars bei mir. Seit dem 1 Januar trink ich ja absolut nix mehr. Am anfang gings mir noch ziemlich schlecht aber mittlerweile gehts mir jedentag sehr gut.
Ich hab kaum noch Angstzustände oder PA`s obwohl ich zurzeit nur zuhause bin und nix zutun hab.

Ich hatte mir eigentlich nur einen Monat ohne Alkohol vorgenommen aber ich merke immer mehr wieviel besser es mir geht.
Vielleicht sollte ich doch wirklich komplett damit aufhören.

Wieviel hast Du denn so getrunken....und wie bist Du davon weggekommen? Braucht man da nicht eine stationäre Entgiftung?


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