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angst-ist-vererbbar

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  05.10.2007 14:19  
Interessanter Artikel.

Könnte mir aber trotzdem vorstellen das die doch recht Hohe Anzahl der Menschen mit Angsterkrankungen auch eine wenig eine Reaktion auf unsere Gesellschaftsform bzw Gesellschaftssituation ist. Bzw die Erhöhung ein wenig beeinflusst.
Klar hat es Angsterkrankungen schon immer gegeben, sieht man ja daran das die ersten Erkenntnisse schon von Freud oder Jung stammen. Aber richtig Thema der Forschung sind sie ja noch nicht wirklich lange.

Was meint ihr?



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  05.10.2007 17:24  
Viele Leute zeigen ihre Angst nicht. Verstecken sich hinter Sprüchen. Mag ich gar nicht. Wer wirklich stark ist kann auch zu seinen Ängsten stehen. Mir merkt man auch nicht immer die Angst an. Aber die Therapeuten können damit umgehen.



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  05.10.2007 17:28  
Ja das ist richtig!
Ich finde es ganz schlimm das man in der heutigen Zeit nach außen immer stark sein muss. ich habe das Gefühl das von einem immer erwartet wird das man stark ist und funktionieren muss. Wer Schwäche zeigt oder anders ist als die Masse wird komisch beäugt... Schade oder nicht? Ist doch eigentlich klar da man sich dann nicht traut offen zu sein.



  05.10.2007 18:41  
Hallo

also bei mir stellen sich bei solchen Berichten immer alle Nackenhaare. Fast täglich erscheinen irgendwo Berichte über Untersuchungen, in denen nachgewiesen worden sei, dass dieses und jenes angeblich genetisch bedingt ist.

Ich finde das nicht nur unverantwortlich, sondern auch höchst fragwürdig. Die Forschung steht erst am Anfang und sicher ist meines Erachtens nur eines: dass nichts sicher ist. Solche Meldungen helfen Betroffenen in keinster Weise. Im Gegenteil. Sollen wir jetzt alle die Hände in den Schoß legen und sagen: kann man nichts machen, dass es mich erwischt hat. Muss jetzt halt damit leben?

Aber ein paar Fragen zum Weiterdenken:
Warum treten die meisten Angsterkrankungen erst ab dem 15./20. Lebensjahr auf? Gibt es da eine genetische Uhr, die sagt: der Countdown läuft. In wenigen Tagen ist es Zeit für einen Panikanfall.

Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?

Warum kann, wenn Panikstörungen genetisch bedingt sind, Psychotherapie helfen?

Es gibt sicher weitere Fragen, die das Ganze relativieren.

So, jetzt ist mir erst mal wohler, nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Robbie
Admin





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  05.10.2007 19:57  
Anonymous hat geschrieben:
Hallo

also bei mir stellen sich bei solchen Berichten immer alle Nackenhaare. Fast täglich erscheinen irgendwo Berichte über Untersuchungen, in denen nachgewiesen worden sei, dass dieses und jenes angeblich genetisch bedingt ist.

Ich finde das nicht nur unverantwortlich, sondern auch höchst fragwürdig. Die Forschung steht erst am Anfang und sicher ist meines Erachtens nur eines: dass nichts sicher ist. Solche Meldungen helfen Betroffenen in keinster Weise. Im Gegenteil. Sollen wir jetzt alle die Hände in den Schoß legen und sagen: kann man nichts machen, dass es mich erwischt hat. Muss jetzt halt damit leben?

Aber ein paar Fragen zum Weiterdenken:
Warum treten die meisten Angsterkrankungen erst ab dem 15./20. Lebensjahr auf? Gibt es da eine genetische Uhr, die sagt: der Countdown läuft. In wenigen Tagen ist es Zeit für einen Panikanfall.

Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?

Warum kann, wenn Panikstörungen genetisch bedingt sind, Psychotherapie helfen?

Es gibt sicher weitere Fragen, die das Ganze relativieren.

So, jetzt ist mir erst mal wohler, nachdem ich mir das von der Seele geschrieben habe.

Euch allen ein schönes Wochenende.

Robbie
Admin


moin robbie
niemand sagt, dass paniksttörungen genetisch bedingt sind, im text steht, dass da auch ein zusammenhang erkennbar ist. ich finde es wichtig, dass in jede richtung geforscht wird, medizinisch, neurologisch, psychologisch und auch gen-biologisch für das wohl aller betroffener. mit dem link wollte ich zeigen, wie gross die bandbreite ist, in der sich wissenschaftler mit dem thema auseinandersetzen
wer weiss denn tatsächlich, wo die therapie in 5 jahren stehen wird; vielleicht kannst du mal versuchen, dich an die zeit um 1990 zurückzuerinnern : da war die diagnose aids ein todesurteil - heute bewegt sich das fast auf dem niveau eine chronischen erkrankung - zumindest bei uns im westen......



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  06.10.2007 12:39  
Zitat:
Warum sind mehr Frauen betroffen als Männer?


Weil wir Frauen es immer allen recht machen wollen
Beruf,Familie alles gut unter einen Hut bringen sollen.,
immer für die Familie dasein sollen, ihre Soregen und Nöte anhören.
Bis zu unseren eignen Erschöpfung.aber das soll dann auch keiner sehen,oder es will keiner sehen
Nur wenn es uns dann nicht gut geht,dann ist kaum noch eine da.


Das ist meine Meinung dazu.
warum es immer mehr uns Frauen trifft.
LG
Makani



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  06.10.2007 14:00  
Hallo,
da muss ich Makani recht geben. Viele Frauen leiden an noch schlimmeren Ängsten wenn sie ihre Tage bekommen oder nach oder wärend der Schwangerschaft. Da kommt die Angst einfach so ohne das man raus geht oder irgendwas schlimmes ist oder so es kommt durch die Hormone...
Habe aber auch Angst das wenn ich schwanger bin mein Baby die Ängst mit bekommt und auch ängstlicher ist wenns auf die Welt kommt oder später kommt...



  06.10.2007 16:27  
hallo

kann es sein, dass die meisten angsterkrankungen erst mit 15-20 jahren auftreten, weil der mensch erst erfahrungsmässig (seine eigenen erfahrungen) dann dazu in der lage ist seine symptome richtig zu schildern ?

wie lang ist denn der weg ?
man muss erstmal selbst erkennen dass "etwas nicht stimmt" danach muss man sich "trauen" darüber mit anderen menschen zu sprechen (als kind und jugendlicher noch dazu die richtigen worte finden), diese menschen wiederum müssen in der lage sein diese darstellungen richtig zu deuten ,wir wissen ja wie schwer es oftmals ist seine eigenen symptome einem arzt zu schildern.

als kind und jugendlicher sind den ärzten meist ja noch die eltern vorgeschaltet.

zusätzlich ist es ja oft noch schwer genug an einen arzt zu geraten der sich dann auch wirklich mit diesem thema auskennt und richtig handelt.

(nochmal, als kind und jugendlicher müssen zumeist erst die eltern "überzeugt" werden das etwas nicht stimmt !und dann müssen diese noch über ihren schatten springen und sich eigestehen das ihr kind evtl psychische probleme hat uuund dann müssen sie damit an die öffentlichkeit ,zum arzt)

meiner meinung nach verzögert das die sache erheblich !

ob nun wirklich mehr frauen betroffen sind als männer weiß ich natürlich nicht !
wage es aber zu bezweifeln .
wenn man in der lage wäre die "dunkelziffern" in sachen angststörung auf einen streichen offenzulegen könnte sich das verhältniss evtl. neu darstellen .
männer leben in unserer "welt" immernoch den gedanken ,ein mann muss stark sein und darf keine angst haben .damit schämen sie sich sehr häufig schwächen und somit "angst" zuzugeben .

was wiederum fölliger quatsch ist!
wenn man sich ,noch existierende,urvölker ansieht haben diese regelrecht riten und plätze geschaffen an denen sie (auch die männer) ihre angst (fast schon gezielt) leben können.
bestimmte ,in ihrer vorstellung,mystische plätze .
bestimmte ,sternenkonstelationen .
oder "zeichen" welcher art auch immer.
wenn man darüber nachdenkt ist das ganz fürchterlich schlau eingerichtet und ganz von selbst endstanden !
man(n) hat dort "gezielt" angst und erlebt diese (ganz wichtig) zusammen !
dieses erleben hat zudem wohl noch den vorteil das sie ihr "angstgefühl kennen lernen" und nicht aus allen wolken fallen wenn plötzlich (wie bei uns) angst auftritt!
(angst vor der angst)



jetzt noch einen kurzen gedanken zur genetik

nur ein fallbeispiel und natürlich überhaupt nicht erstrebenswert!

wenn man einem elternpaar ,die beide eine angststörung haben und zusätzlich auch beide diese genart haben wie sie von den forschern entdeckt wurde ,ihr kind weg nehmen würde und dieses in einer umgebung mit "normalen angstzuständen" und grosser "sicherheit" auwachsen liesse .
würde dieses kind dann ein vorsichtiger mensch oder trotzdem ein mensch mit angststörung?
diesem kind würde dann ja von anfang an eine ganz andere art von leben "vorgelebt" .
es hätte also nicht die möglichkeit sich überzogen ängstliches verhalten abzuschauen ,anzueignen .

in diesem falle würde also das "vorleben" und die "erziehung" im vorfeld die therapie ersetzen.

so nu hab ich mich mal wieder kurz genug gefasst

@Robbie
es ist sehr einfach als gast irgendwo "Robbie Admin" drunter zu schreiben !ich würde mich freuen wenn du "eingeloggte" posts schreibst

ZZerRburRuSs



979
11
NRW
  06.10.2007 16:30  
jetzt bin ich ausgeloggt worden beim schreiben ,grrrrr!
das hier drüber ist von mir.
LG ZZ

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